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"Tür nicht endgültig zuschlagen": Edemissen bleibt zunächst in der Wito

Edemissen "Tür nicht endgültig zuschlagen": Edemissen bleibt zunächst in der Wito

Edemissen. Die Gemeinde Edemissen bleibt nun doch in der Wito - zumindest vorerst. Nachdem in der Ratssitzung im März mehrheitlich beschlossen worden war, den Verbund zu verlassen, gab es am Montagabend mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung eine deutliche Mehrheit für den Verbleib in der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft des Landkreises Peine.

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Sichtbares Zeichen für das Engagement der Wito in der Gemeinde Edemissen ist die Ausschilderung von Radwegen.

Quelle: A

Ausschlaggebend war das Umschwenken der CDU.

In der März-Sitzung stimmte die CDU-Fraktion gegen den Verbleib, nun hat sie zugestimmt, diesen Beschluss vorerst auszusetzen. „Es hat mehrere Gespräche unter anderem auch mit Landrat Franz Einhaus in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzendem gegeben und wir sehen eine Chance für Verbesserungen. Deshalb wollten wir die Tür nicht endgültig zuschlagen“, begründet der CDU-Fraktionsvorsitzende Ullrich Kemmer den Sinneswandel. Kritisiert wurde unter anderem die Höhe der Beiträge der Gemeinde Edemissen an die Wito im Verhältnis zum erkennbaren Nutzen.

Immer für den Verbleib der Gemeinde Edemissen in der Wito hat sich die SPD-Fraktion ausgesprochen. „Für uns hat sich in der Argumentation daher nichts verändert“, sagt Fraktionsvorsitzender Reinhard Ohms. Für ihn hätten die Vorteile der Solidargemeinschaft Wito stets deutlich überwogen. „Mit dem Abschied von der Wito würden der Gemeinde viele Leistungen verloren gehen und wir würden uns isolieren. Das halte ich für falsch“, sagt er. Die Leistungen der Wito würden immer umfangreicher und sie übernehme immer mehr Aufgaben, von denen die Gemeinde an vielen Punkten profitieren kann.

Von Anfang an für den Verbleib der Gemeinde Edemissen in der Wito ausgesprochen hatte sich Bürgermeister Frank Bertram (parteilos). Entsprechend froh zeigte er sich gestern auf Nachfrage der PAZ über das Abstimmungsergebnis. „Die Politik setzt den Beschluss zum Abschied von der Wito aus und nimmt das Gesprächsangebot der Wito an. Nun sind beide Seiten gefordert, aufeinander zuzugehen“, sagt er. Fristen wurden dabei nicht genannt.

Die Wito müsse beweisen, dass ihre Aussagen nicht nur Lippenbekenntnisse sind. Aufgabe der Wito-Kritiker sei es, aufzuzeigen, an welchen Stellen sie sich nicht ausreichend mitgenommen fühlen und wo ihrer Meinung nach mehr Mitbeteiligung und Transparenz angezeigt sind.

„Ich begrüße diese Entwicklung natürlich sehr“, sagt Gunter Eckhardt, Geschäftsführer der Wito. Er geht davon aus, dass es in der nächsten Zeit Gespräche geben wird, in denen Vertreter aus Edemissen und von der Wito gemeinsam überlegen, wo die Gemeinde sich hinbewegen möchte und wie die Wito sie dabei unterstützen kann. Das hatte er auch im Vorfeld der Sitzung unter anderem in einem Schreiben an die Ratsmitglieder deutlich gemacht.

wos

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