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Truppmann-Ausbildung: Auch zwei Flüchtlinge dabei

Edemissen-Wehnsen Truppmann-Ausbildung: Auch zwei Flüchtlinge dabei

Wehnsen. Seit Mitte April üben 33 Teilnehmer und Teilnehmerinnen den korrekten Umgang mit B- und C-Rohren, Saugschläuchen und vielem mehr. Zudem gibt es simulierte Löscheinsätze und technische Hilfeleistungen. Der Grund dafür ist der jährliche erste Teil der Truppmannausbildung für angehende Feuerwehrleute in der Gemeinde Edemissen.

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33 Nachwuchs-Feuerwehrleute durchlaufen derzeit in Edemissen unter der Anleitung erfahrener Kameraden den ersten Teil der Truppmann-Ausbildung.

Quelle: jaw

„Wir haben 33 Anmeldungen erhalten und liegen damit weit über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre“, zeigte sich Frank Köther, stellvertretender Gemeindebrandmeister, schon zu Beginn sehr zufrieden. Er sieht deswegen die Gemeindefeuerwehr gut aufgestellt.

An sechs Abenden in dieser Woche üben die künftigen Feuerwehrmänner und -frauen jeweils drei Stunden den richtigen Umgang mit den entsprechenden Geräten. Zum Abschluss wird es eine praktische Prüfung geben.

Also werden Schläuche miteinander verbunden, die Geräte auf den verschiedenen Fahrzeugen kennengelernt und Lauf- und Rückzugswege geübt. „Es ist einfach wichtig, dass auf die Kommandos des Ausbilders gehört wird“, erklärt Köther bei einem kleinen Rundgang zwischen den Teilnehmern, die in vier Übungsgruppen eingeteilt worden sind.

„Die Gruppe stellt sich bisher fantastisch an, die Stimmung ist super“, lobt Köther. Damit verweist er auch auf die beachtliche Anzahl der weiblichen Teilnehmer. „Die Frauen machen toll mit und sind eine große Bereicherung.“

Doch nicht nur die weiblichen Teilnehmer, die fleißig üben und sich gemeinsam mit den anderen die Positionen, wie Maschinist, und bilden Lösch- und Angriffstrupps einprägen, sondern auch Aleksander Bajramj und Yasser Mostafa Nouri gehören dazu. Bei den beiden handelt es sich um Flüchtlinge aus Albanien beziehungsweise Syrien. „Ich habe in Syrien auf einem Ölfeld gearbeitet“, erklärt Mostafa Nouri, der dadurch schon erste Erfahrungen im Umgang mit Feuerschutz hat. „Ich möchte mich hier fortbilden und viel dazulernen.“

Über weniger Erfahrungen verfügt Bajramj, der Yasser beim gemeinsamen Deutschkurs kennengelernt hat und so auf die Feuerwehr in der Gemeinde Edemissen aufmerksam geworden ist. „Die Feuerwehr macht mir Spaß, und die Übungen sind total neu und sehr interessant.“

Köther lobt die beiden seinerseits: „Sie schlagen sich wirklich gut, und man merkt ihren Willen.“

jaw

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