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Tödliches Drama im Storchennest

Eddesse Tödliches Drama im Storchennest

Eddesse. „Ihre“ Störche liegen Henning und Heike Giere sehr am Herzen. Seit vielen Jahren brüten die Vögel auf ihrem Grundstück in Eddesse, häufig mit Erfolg. In diesem Jahr wird das leider nicht so sein, denn durch einen tragischen Unfall am Sonnabend ist der Nachwuchs von Familie Storch ums Leben gekommen.

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Henning Giere mit Resten des abgestürzten Horstes. Einen Großteil des Nistmaterials hatte er beim Eintreffen des Fotografen bereits entfernt.

Quelle: rb

Teile des vom anhaltenden Regen in der vergangenen Woche völlig durchweichten Nestes stürzten in die Tiefe und rissen vier Jungtiere in den Tod. Vermutlich haben die heftigen Windböen, die am Wochenende übers Peiner Land wehten, ihren Teil zu dem Unglück beigetragen. Und vielleicht hat auch trotz regelmäßiger Kontrollen Materialermüdung eine Rolle gespielt, denn schon seit 1972 steht die Eisensäule, auf deren oberem Ende aus einer Plattform die Behausung von Familie Storch thronte, die nun nur noch eine Ruine ist.

„Auf einmal lagen große Teile des Nestes auf der Voliere, die ihren Platz unter den Störchen hat“, berichtet Henning Giere. Als er das Unglück bemerkt hat, hat er sofort seine Erntehelfer zu Hilfe geholt. „Ich hatte die Hoffnung, unter den Trümmern vielleicht noch Leben zu finden“, sagt er sichtlich bewegt. Doch immerhin eine Tonne Nistmaterial war in die Tiefe gestürzt, schätzt der Tierfreund. Die jungen Vögel hätten keine Chance gehabt, sie wurden von dem Nest regelrecht erschlagen.

Etwa eine Woche alt seien die Jungvögel gewesen. Nun stehen die Eltern auf den Resten des Nestes und rufen klappernd nach ihren Jungen - doch die können nicht mehr antworten.

„Wir sind sehr erschüttert. Aber wir wollen auf jeden Fall auch künftig auf unserem Grundstück Störchen ein Zuhause bieten“, sagt Giere. Er hat bereits einen neuen, optimalen Standort im Auge. „Immerhin gilt es eine Menge zu bedenken, damit die Störche sich wohlfühlen und einen neuen Horst auch annehmen“, sagt er.

Nun ist er auf der Suche nach einem etwa acht bis zehn Meter hohen Telegrafenmasten, der als Sockel für das neue Nest dienen kann. Und er hofft, dass die Leser der PAZ ihn bei der Suche danach unterstützen.

wos

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