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Tausende beim Westernturnier

Eltze Tausende beim Westernturnier

Der Wilde Westen fängt in Eltze an: Das erste Eastern Classic Western-Reitturnier hat am Sonnabend und Sonntag Tausende Besucher zum Barber’s Home in Eltze gelockt. Nicht nur Reitsportfreunde, sondern auch viele Familien waren gekommen, um bei schönstem Sonnenschein einen Hauch Westernflair zu erleben. Besonderen Anklang fand das Cutting, das Separieren eines Rindes von seinen Artgenossen.

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Los geht‘s: Jörg Pasternak reitet auf Smart Time Pepto langsam in die Herde hinein auf der Suche nach einem Rind, das sein Pferd von der Gruppe trennen soll.

Quelle: ks

Eltze. Kühe sind Herdentiere und haben ihren eigenen Kopf. Eines von seiner Herde zu trennen, etwa um es mit einem Brandzeichen zu versehen, sieht einfach aus, ist aber harte Arbeit. Sechs Reiter, darunter eine Frau, wetteiferten mit ihren Quarter Horses bei dieser Disziplin um Geldpreise und Whisky.

Langsam in die Herde einreiten, nach einem Rind Ausschau halten, das den Kopf nicht allzu hoch trägt und damit nicht dominant ist – bei dieser Aufgabe ist der Reiter gefragt. Dann ist das Pferd an der Reihe: Seinem Instinkt folgend soll es mit katzengleichen Bewegungen und schnellen Wendungen das Rind von der Herde trennen.

Was leicht aussieht, werde dadurch erschwert, dass der Reiter seinem Pferd keine Anweisungen geben darf, sagt Preisrichterin Dagmar Zenker: „Die Zügel müssen lang hängen, das Pferd soll selbstständig arbeiten.“ Das Gespür für die Arbeit mit Rindern, der „Cow Sense“, sei bei bestimmten Quarter-Horse-Blutlinien besonders ausgeprägt und werde herausgezüchtet, erklärt Zenker.

Sein Gespür bewies der achtzehnjährige Smart Colonell Bee unter Ilka Stelljes gleich in vier Durchgängen, ging das Pferd doch sowohl in der Open- als auch in der Amateur-Klasse an den Start. Nur Mirko Nuhn und seinem Seven Champagnes musste Smart Colonell Bee sich geschlagen geben.

Seine Reiterin freute sich über das gute Ergebnis: „Eigentlich liegt mein Schwerpunkt auf dem Reining, der Western-Dressur. Im Cutting ist das in diesem Jahr unser erster, insgesamt erst unser dritter Start“, sagte Stelljes aus Schwanewede. Das Faszinierende am Cutting sei für sie, „dass ich mich noch mehr darauf verlassen muss, dass das Pferd das Richtige tut“. Leider werde Cutting in Norddeutschland immer seltener angeboten.

ks

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