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Sturmtiefs hielten Feuerwehren in Atem

Edemissen Sturmtiefs hielten Feuerwehren in Atem

Edemissen. Zwar haben die Feuerwehren der Gemeinde Edemissen im vergangenen Jahr viele Einsätze gehabt, doch zu Bränden mussten sie zum Glück nicht so oft ausrücken. „Die beiden Sturmtiefs im April und im Juli haben uns viele Einsätze zur technischen Hilfeleistung beschert“, resümiert Gemeindebrandmeister Uwe Starke.

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Uwe Starke.

Quelle: Archiv

Zwei Ereignisse werden die Kameraden sicher so schnell nicht vergessen: Zum einen den schweren Unfall im Dezember auf der B444 zwischen Edemissen und Wehnsen, bei dem ein 21-jähriger Plockhorster - seinerseits aktiver Feuermann - ums Leben kam, und zum anderen den Brand im November in Abbensen, bei dem ein 80-jähriger Mann zu Tode kam. „Wenn trotz aller Bemühungen Menschen sterben, lässt das auch erfahrene Feuerwehrleute nicht kalt“, weiß Starke.

Umso wichtiger sei die gute Ausstattung und Ausbildung. „In den beiden letzten Jahren wurden alle drei Stützpunktwehren mit modernem hydraulischen Rettungsgerät ausgestattet. Das wird zum Beispiel gebraucht, um bei Unfällen eingeklemmte Personen zu befreien“, erklärt der Gemeindebrandmeister.

Zudem haben 2015 mit Edemissen und Wipshausen gleich zwei Ortswehren neue Großfahrzeuge erhalten und mittlerweile sind fast alle der rund 120 Atemschutzgeräteträger mit so genannter Schwarzkleidung ausgestattet. Die meisten haben inzwischen auch die Heißausbildung absolviert, in der es darum geht, wo die Möglichkeiten aber auch die Grenzen der neuen Einsatzkleidung liegen.

„Im vergangenen Jahr wurde in der Gemeinde Edemissen die Umstellung auf den digitalen Funkverkehr. Das hat reibungslos geklappt, hat aber für alle Beteiligten einen Mehraufwand bedeutet“, blickt Starke zurück. Die Fahrzeuge mussten zur Umrüstung gebracht und wieder abgeholt werden, und das Funken mit der neuen Technik wird in Lehrgängen vermittelt.

Sehr erfreulich sei die Zahl der Teilnehmer an der Truppmannausbildung im Frühjahr: 36 angehende Feuerwehrleute haben sich dazu angemeldet. „Das ist rekordverdächtig“, betont Starke.

Insgesamt ist die Zahl der Aktiven in Edemissen seit Jahren stabil und liegt um die 500. „Auffällig ist, dass es immer weniger Männer werden. Das fangen aber zum Glück die Frauen auf, deren Zahl stetig zunimmt“, rechnet Starke vor. Inzwischen gibt es 92 Feuerwehrfrauen - damit stellen sie immerhin fast ein Fünftel. „Einige Frauen konnten wir schon für die 25-jährige Mitgliedschaft ehren - sie sind längst zu einer wichtigen Säule geworden“, so Starke abschließend.

wos

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