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Stromausfall in Edemissen: Tausende Privathaushalte betroffen

Edemissen Stromausfall in Edemissen: Tausende Privathaushalte betroffen

Edemissen. Gestern klingelten die Telefone bei der PAZ heiß: Der große Stromausfall am Donnerstag in Edemissen beschäftigte die Bürger - vor allem natürlich die, die unmittelbar betroffen waren.

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Ein Erdkabel war bei Bauarbeiten beschädigt worden. Daraufhin hatten weite Teile der Gemeinde Edemissen am Donnerstagmittag keinen Strom.

Quelle: dpa

Durch ein Missverständnis hatte die PAZ berichtet, dass Privatkunden nicht betroffen gewesen seien. Die nochmalige Nachfrage bei Ralph Montag, dem Pressesprecher des zuständigen Stromversorgers Eon Avacon, ergab ein anderes Bild: Mehrere Tausend Privathaushalte waren vorübergehend ohne Strom.

Schuld waren Bauarbeiten, bei denen ein in mindestens 80 Zentimetern Tiefe verlegtes Erdkabel beschädigt wurde.

Ein Bürger aus Plockhorst teilte mit, dass er deutlich länger als bis 12.55 Uhr keinen Strom hatte. Die Eon Avacon hatte mitgeteilt, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Versorgung wieder hergestellt worden war. „Plockhorst ist ein Sonderfall, der durch einen Folgefehler bedingt war. Dort hat es tatsächlich länger gedauert, bis alles wieder in Ordnung war“, bestätigt Montag.

Er gibt Tipps, wie Bürger sich im Falle eines Stromausfalls verhalten sollten: „Zunächst ist es sinnvoll, sich zu vergewissern, ob nur das eigene Haus betroffen ist oder auch die Nachbarschaft“, rät er. Wenn mehrere Grundstücke und auch die Straßenbeleuchtung ohne Strom sind, deutet das auf einen größeren Fehler hin.

„Ist nur das eigene Haus betroffen, kann der Fehler auch in der Hausinstallation liegen“, erklärt der Pressesprecher. Sind mehrere Nachbarn betroffen, sollte bei der Störungsstelle angerufen werden. „In den meisten Fällen werden die Fehler vom System automatisch gemeldet und wir wissen schon Bescheid. Dann können wir Auskunft geben, wie lange der Stromausfall voraussichtlich dauern wird“, sagt Montag. Doch es komme auch vor, dass Kunden auf Störungen hinweisen, die vom System nicht gemeldet wurden. So sei es diesmal in Plockhorst gewesen: Dieser Folgefehler sei in der Netzleitstelle nicht bekannt gewesen, bis sich Bürger gemeldet hätten. „Wenn es also auffällig lange dauert, bis die Stromversorgung wieder funktioniert, sollte man ruhig noch einmal nachfragen“, rät der Sprecher.

Wenn bei größeren Schadenslagen besonders viele Kunden bei der Störungsstelle anrufen, werde eine Bandansage geschaltet. Sie informiere unter anderem darüber, wie lange die Stromunterbrechung voraussichtlich dauere.

wos

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