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Störchin will nicht ins neue Nest - da bandelt der Storch mit einer jüngeren an

Edemissen-Eddesse Störchin will nicht ins neue Nest - da bandelt der Storch mit einer jüngeren an

Eddesse . Wer ein Storchennest in der Nachbarschaft hat, braucht keinen Fernseher: Seit vielen Jahren machen Heike und Hans-Henning Giere immer wieder diese Erfahrung mit den Störchen, die den Sommer über auf ihrem Grundstück leben.

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Oben: Junges Glück im neuen Nest.

Quelle: oh

In diesem Jahr wurden sie Zeugen eines Partnerwechsels - das ist bei den für ihre Treue bekannten Störchen sehr ungewöhnlichen. Und das kam so: Vergangenen Sommer hatte sich bei Familie Storch eine Tragödie abgespielt: Der Horst auf einem Pfahl auf dem Grundstück der Gieres war zu schwer geworden und zu einem großen Teil in die Tiefe gestürzt. Dabei riss er fünf Jungvögel in den Tod.

Daraufhin haben Gieres in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Standort eine neue Nisthilfe für die Störche geschaffen (PAZ berichtete). „Nun kam die Störchin auch wie in den Vorjahren im zeitigen Frühjahr zurück. Den neuen Nistplatz mochte sie aber ganz und gar nicht. So hat sie alles dran gesetzt, wieder ein Nest an der alten Stelle zu bauen“, erzählt Heike Giere, die präzise Tagebuch über die Entwicklungen führt.

Sie hätten es der Storchendame so unbequem wie möglich gemacht, doch sie ließ sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen und machte sich bemerkenswert geschickt daran, eine gemütliche Kinderstube für ihre künftigen Jungen zu errichten.

„Ich habe letztlich keine andere Chance gesehen, als die alte Plattform komplett abzubauen. Das neue Nest hätte dort nie und nimmer halten können“, sagt Hans-Henning Giere.

Doch mit dem neuen Nest mochte sich die Störchin partout nicht anfreunden. Obwohl ihr Partner inzwischen eingetroffen war und die beiden sich anschickten, eine Familie zu gründen, wurde sie nicht heimisch. Beide Störche hielten sich nur noch sporadisch und immer seltener in Eddesse auf.

Doch der männliche Storch tat sich schwer mit der Entscheidung, was ihm wichtiger ist: seine Partnerin oder der alte Nistplatz. Schließlich schien er sich für das Nest zu entscheiden. „Nach einigen Tagen konnten wir etwas beobachten, was bei Störchen meines Wissens nach nur sehr selten vorkommt: Eine junge Störchin ist aufgetaucht und hat ihm schöne Augen gemacht. Er war zwar zunächst sehr ablehnend, aber nach einigen Tagen hat er ihren Annäherungsversuchen doch nachgegeben. Nun sind diese beiden ein Paar“, berichtet Giere.

Ob sie in diesem Jahr noch Nachwuchs aufziehen, sei sehr ungewiss. Aber für 2015 sind die Gieres optimistisch. „Uns beschäftigt jetzt aber die Frage sehr, was aus der anderen Störchin geworden ist. Ob sie wohl ihre Jungen jetzt allein großziehen wird? Das ist zwar schwer, aber nicht unmöglich“, sagt Giere. Wenn irgendwo eine „alleinerziehende“ Störchin auffällt, wäre er über eine Mitteilung sehr froh.

wos

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