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St.-Sebastian-Kirche in Wipshausen: Beginn der Innenrenovierung

Wipshausen St.-Sebastian-Kirche in Wipshausen: Beginn der Innenrenovierung

Wipshausen. Die Innenrenovierung der St.-Sebastian-Kirche in Wipshausen hat begonnen: Die Vorbereitung für die geplanten Arbeiten gingen am Montag los. Bis auf Weiteres ist die Kirche geschlossen, am ersten Advent soll dort aber schon wieder ein Gottesdienst gefeiert werden.

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Die St.-Sebastian-Kirche in Wipshausen wird seit Montag für die anstehende Innenrenovierung und die Restaurierung vorbereitet.

Quelle: vl

Geplant ist, den Altar sowie die Empore zu restaurieren. Aber auch an der Beleuchtung muss einiges getan werden. „Die alten Lampen werden so heiß, dass von ihnen sogar eine Brandgefahr ausgeht“, erklärt Hartmut Seelenbinder. Der ehemalige Pastor ist nun beauftragt worden, die Renovierungsmaßnahmen zu koordinieren. Hauptsächlich geht es bei dem Projekt um Verschönerungsarbeiten, denn die letzte Innenrenovierung war 1983 - und mittlerweile zeigt die Kirche wieder deutliche Gebrauchsspuren.

Allein die Restaurierung des Altars wird mit fast 12 000 Euro zu Buche schlagen. Insgesamt kostet das Projekt 35 000 Euro. Finanziert wird das Vorhaben durch die Kirchengemeinde mit Unterstützung vom Kirchenkreis, der sich mit einem Zuschuss von rund 5000 Euro beteiligt. „Die restlichen 30 000 Euro haben wir aus Aktionen, Spenden und Kollekten schon fast zusammen“, sagt Seelenbinder.

„Der Altar soll als Ausgangspunkt der Restaurierungsarbeiten dienen. Der Kirchenraum soll stilistisch an ihn angepasst werden“, erklärt der ehemalige Pastor. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Altar in der rund 600 Jahre alten Kirche installiert. „Stilistisch gehört der Altar in die Epoche des Klassizismus“, erläutert Seelenbinder. „Das heißt, er wurde nach klassischen griechischen Stilelementen gefertigt.“ Oder kurz: klare Formen, wenige Farben mit zurückhaltenden Kontrasten und rechte Winkel.

Die Empore sowie Bänke, Wände und die Decke sollen sowohl farblich als auch stilistisch an den Altar angepasst werden.

Wie das ganze umgesetzt wird, ist noch nicht ganz klar. „Erst wenn der Altar fertig ist, kann man sich ein Bild machen, wie der Rest aussehen soll“, sagt Seelenbinder.

Bis zur Fertigstellung des Vorhabens werden Gottesdienste, Taufen, Trauungen sowie Hochzeits-Jubiläen im Gemeindesaal gefeiert. Von den Arbeiten ist auch die „Offene Kirche“ betroffen: Die Wipshäuser Kirche hat normalerweise vom 1. Mai bis zum Sonntag nach dem Erntedankfest täglich die Türen geöffnet. Das ist während der Bauarbeiten aber nicht der Fall.

vl

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