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Spuren: Ist ein Wolf in der Gemeinde unterwegs?

Edemissen Spuren: Ist ein Wolf in der Gemeinde unterwegs?

Edemissen. Gerüchte haben die PAZ erreicht, dass an mehreren Stellen bei Edemissen Wolfsspuren entdeckt worden seien. Jäger aus Edemissen hätten in den vergangenen Wochen oder Monaten an verschiedenen Stellen - unter anderem bei Berkhöpen - mehrfach Pfotenabdrücke von ungewöhnlicher Größe entdeckt.

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Ist in der Gemeinde Edemissen ein Wolf unterwegs? Pfotenabdrücke wurden bei Berkhöpen entdeckt.

Quelle: Archiv

Die Vermutung: Die Gemeinde gehört zum Revier eines Wolfes, der dort seine Runden zieht.

„Eine kürzlich erfolgte Abstimmung mit den Wolfsberatern zeigt keine Auffälligkeiten von Spuren im Bereich Berkhöpen“, teilt Kreis-Sprecher Henrik Kühn auf Anfrage der PAZ mit. Natürlich seien auch im Landkreis Peine schon einzelne Wolfsspuren registriert worden.

Gerüchten, die Behörden würden versuchen, die Beobachtungen zu „deckeln“, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, tritt Kühn entschieden entgegen. „Zum Thema im Allgemeinen und auch zu den bisherigen angeblichen Wolfssichtungen beziehungsweise -vorkommen zum Beispiel in Adenstedt und in Vechelde im Besonderen war unsere Kommunikation stehts von hoher Transparenz geprägt“, betont Kühn.

Passend zu diesem Thema hat der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Deren Ergebnis fällt eindeutig aus: Es gibt eine große Zustimmung in der Bevölkerung zur Rückkehr der lange bedrohten Tiere. Insgesamt 80 Prozent der Bundesbürger freuen sich darüber, dass der Wolf „wieder Bestandteil von Natur und Landschaft in Deutschland ist“, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass die Bevölkerung in Deutschland grundsätzlich positiv zur Rückkehr des Wolfes eingestellt ist“, sagte Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Trotz dieses deutlichen Ergebnisses sieht sich der Nabu in der Pflicht, weiter Aufklärungsarbeit zu leisten. Deswegen hat nun ein Arbeitskreis einen Leitfaden zum Thema „Pferd und Wolf“ erstellt, in dem Wege zum Umgang mit Wölfen aufgezeigt werden.

Generell warnt der Nabu im 21 Seiten starken Leitfaden vor Panik: „Bisher ist noch kein Wolfsangriff auf Pferde in Deutschland bestätigt worden.“

Zwar sind Pferde durchaus als potenzielle Beutetiere des Wolfs anzusehen, doch vermindere „die hohe Dichte an Huftieren in Deutschland“ das Risiko eines Übergriffs. Nach Ansicht des Arbeitskreises könne aber ein Wolfsangriff auf Fohlen und Jungtiere nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Trotzdem sei die Meinung unter Pferdehaltern und Reitern dem Wolf gegenüber positiv aufgeschlossen.

Den Leitfaden gibt es kostenlos unter www.nabu.de, Stichwort „Pferd und Wolf“.

wos/jaw

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