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Soll Wipshausen bei Edemissen bleiben?

Edemissen Soll Wipshausen bei Edemissen bleiben?

Wipshausen. Einen Vorstoß bezüglich der Zukunft der Ortschaft Wipshausen macht das SPD-Ortsratsmitglied Michael Rüscher: Er regt in einem Antrag an den Ortsrat an, darüber nachzudenken, ob Wipshausen Teil der Gemeinde Edemissen bleiben sollte - oder ob es sinnvoller ist, sich nach Wendeburg oder Papenteich zu orientieren.

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Quelle: A

„Die Vorschläge sollen als Diskussionsgrundlage dienen. Da ein solcher Prozess, falls politisch verfolgt, wahrscheinlich Jahre, vielleicht sogar ein Jahrzehnt dauern würde, sollten wir heute mit der Grundlagenarbeit beginnen“, heißt es in dem Antrag, der laut Tagesordnung bei der nächsten Ortsratssitzung am Donnerstag, 10. September, ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Heidkrug thematisiert werden soll.

Vor dem Hintergrund der vorerst beendeten Diskussion um eine Fusion mit Hildesheim - die nach Rüschers Einschätzung für Wipshausen die wohl schlechteste Alternative darstellt - möchte er sich weiter mit dem Thema beschäftigen. Rüscher geht davon aus, dass eine Fusion quasi von oben verordnet wird, wenn sie freiwillig nicht zustande kommt.

Eine Zerschlagung des Landkreises hält er für denkbar. „In diesem Fall werden die Gemeinden Wendeburg, Vechelde und auch Lengede nach Braunschweig streben, Hohenhameln wird sich verständlicherweise Hildesheim anschließen“, prognostiziert Rüscher. Der dann noch übrigbleibende „Rest“ des Landkreises mit der Stadt Peine und den Gemeinden Edemissen und Ilsede werde sich den Landkreisen Gifhorn oder Hildesheim oder der Region Hannover anschließen müssen.

Die beiden letztgenannten Optionen seien nach Rüschers Einschätzung für Wipshausen denkbar schlecht. Um sie zu vermeiden, macht er zwei Vorschläge.

  • Wipshausen könnte zur Gemeinde Wendeburg übertreten beziehungsweise wechseln. Der Vorteil: Wendeburg wird sich nicht nach Hildesheim oder Hannover orientieren, der Kernort ist nicht wesentlich weiter entfernt als Edemissen und die Strukturen sind ähnlich. Nachteile sieht Rüscher darin, dass es in einer Stadt Braunschweig keine Ortsräte mehr gäbe und Wendeburg wäre - eventuell gemeinsam mit Vechelde - nur ein Stadtbezirk.
  • Eine andere Möglichkeit wäre der Übertritt beziehungsweise Wechsel in den Landkreis Gifhorn zur Samtgemeinde Papenteich. Vorteil: Der Landkreis Gifhorn habe derzeit keinen Bedarf an einer Fusion und die Zugehörigkeit zu einer Samtgemeinde sei attraktiv, so Rüscher. Doch auch hier sieht der Sozialdemokrat Nachteile. So ist Meine als Samtgemeindesitz wesentlich weiter entfernt als Edemissen, ebenso verhält es sich mit Gifhorn als Kreisstadt im Verhältnis zu Peine.

Zudem ist der Bruch mit der historischen Zugehörigkeit zu Edemissen und Peine ein weiterer Nachteil, der für beide Möglichkeiten gilt.

wos

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