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Sitzung des Kreistages

Edemissen Sitzung des Kreistages

Wipshausen . Das umstrittene Thema „Ausweitung des Kiesabbaus im Landschaftsschutzgebiet bei Wipshausen“ steht auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Peiner Kreistages am Mittwoch, 15. Oktober, um 17 Uhr in der Mensa des Gymnasiums am Silberkamp.

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Die Ausweitung der Auskiesung bei Wipshausen durch das Unternehmen Papenburg ist derzeit ein umstrittenes Thema.

Quelle: Isabell Massel

Hintergrund: Die Firma Papenburg möchte bei Wipshausen ihre Kiesabbau-Flächen südwestlich von Wipshausen erweitern, dem stehen aber Interessen des Naturschutzes gegenüber. Die betreffende Fläche soll als Korridor unter anderem für Wildkatzen dienen. Mit dessen Hilfe soll es Tieren möglich sein, Lebensräume miteinander zu vernetzen (PAZ berichtete mehrfach).

„Das Thema Kiesabbau in Wipshausen ist bisher nicht durch die Gremien gegangen, deshalb haben wir darauf bestanden, dass es auf die Tagesordnung kommt“, sagt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Hans-Werner Fechner.

Neue Hoffnung schöpfen die Befürworter der weiteren Auskiesung von der bevorstehenden Änderung des Landesraumordnungsprogramms, die derzeit öffentlich ausliegt.

Unter dem Punkt 3.2.2 „Rohstoffsicherung und Rohstoffgewinnung“ heißt es dort in Absatz 1 unter anderem „Rohstoffvorkommen sind möglichst vollständig auszubeuten. Die Möglichkeit zur Gewinnung von gebrochenem Naturstein für den Verkehrswege-, Beton- und Wasserbau ist unter Berücksichtigung von Substitutionsmöglichkeiten langfristig sicherzustellen“.

Und in Absatz 3: „Kleinflächige Lagerstätten, deren Rohstoffvorräte aufgrund besonderer Qualität und Seltenheit überregionale Bedeutung haben, sind Vorranggebiete Rohstoffgewinnung. Sie sind in den Regionalen Raumordnungsprogrammen festzulegen.“

„Aktiv geworden sind wir auch bezüglich des Wildkatzen-Korridors. Wir haben ein Konzept vorgelegt, in dem wir gestaltete Ausgleichsflächen anbieten“, sagt der Betriebsleiter des Kieswerks, Norbert Naase, der von seiner Sache überzeugt ist und nicht aufgeben will.

„Das Konzept liegt hier vor und wird von mir nach der ersten Einschätzung positiv bewertet“, bestätigt die zuständige Projektkoordinatorin Charlotte Dietrich.

wos

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