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Schwerer Unfall in Edemissen: Polizei ermittelt

Edemissen Schwerer Unfall in Edemissen: Polizei ermittelt

Edemissen. Am Tag nach dem schrecklichen Unfall auf der Peiner Straße in Edemissen, bei dem eine 82-Jährige ums Leben kam und vier Menschen schwer verletzt wurden (PAZ berichtete), ging es dem mutmaßlichen Unfallverursacher (88) besser. Er war am Mittwoch im Klinikum Peine operiert worden und soll nach PAZ-Informationen noch auf der Intensivstation liegen.

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Unglücksort an der Peiner Straße in Edemissen: Viele Helfer waren schnell da.

Quelle: cb

Was war passiert? Ein 88-Jähriger hatte mit seinem Golf einem Rettungswagen im Einsatz die Vorfahrt genommen. Es kam zum Zusammenstoß. Der Rettungswagen schleuderte gegen ein parkendes Auto, in dem eine Mutter (34) und ihr Sohn (8) saßen. Der Unfall ist noch immer Gesprächsthema im Ort. Die PAZ hörte sich um: „Es gab einen riesig lauten Knall, wir haben uns fürchterlich erschreckt“, so fassen die Geschäftsleute an der Peiner Straße in Edemissen zusammen, wie sie den Unfall vor ihrer Haustür erlebt haben. Einer der Geschäftsleute ist Mirko Zucker. Er ist Filialleiter des Getränkemarktes „Hol ab“ und war vor Ort, als der Unfall passierte. „Es ist ja nicht das erste Mal, dass an diesem Straßenabschnitt ein Unfall passiert. Wir hören hier oft quietschende Bremsen von Autos, die ausweichen müssen, wenn jemand von den Parkplätzen oder Nebenstraßen auf die Hauptstraße abbiegen will“, erklärte er.

Ähnlich sieht das Sandra Prieske, sie betreibt den Blumenladen gegenüber der Bäckerei und findet es „schrecklich was da passiert ist. Außerdem ist es der zweite tödliche Unfall innerhalb eines Jahres.“ Im September 2012 war nur wenige Meter weiter ein 90-Jähriger an einer Fußgängerampel von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden.

Lutz Seidel, Besitzer der Bäckerei, denkt, „dass wir hier Glück im Unglück hatten“. Das massive Werbeschild aus Metall habe den Rettungswagen gebremst, sonst wäre der sicher im Geschäft gelandet, in dem sich die Verkäuferinnen und Kunden aufhielten, sagte er und ergänzt: „Ich muss den Verkäuferinnen Hochachtung aussprechen, sie haben sich sofort um die Verletzten gekümmert.“

Auch Edemissens Bürgermeister Frank Bertram ist bestürzt und betroffen. „Egal, ob menschliches Versagen den Unfall verursacht hat, es ist einfach tragisch“, sagt er. „Wir werden die Verkehrssituation auf jeden Fall im Auge behalten.“

Zurzeit erstellt ein Ingenieur-Büro ein Gutachten über den genauen Hergang des Unfalls. Die Polizei befragt Zeugen, um sich ein Gesamtbild von dem Unglück zu machen.

pif/in

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