Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Schutzhelm rettete Feuerwehrmann das Leben

Edemissen Schutzhelm rettete Feuerwehrmann das Leben

Plockhorst. Morgen jährt sich ein Tag, den die, die ihn miterlebt haben, wohl niemals vergessen werden, obwohl er schon 46 Jahre her ist: Am 19. August 1966 brannte der Papenburgsche Hof in Plockhorst bis auf die Grundmauern nieder. In Zusammenarbeit mit der Ortsheimatpflegerin Silke Freund hat die PAZ die Ereignisse nachgezeichnet.

Voriger Artikel
Die Eheleute Melzer "regieren" in Eltze
Nächster Artikel
Gute-Nacht-Geschichten in den Sommerferien

Ansicht des Hofes aus dem Jahr 1965: Die Aufnahme entstand am 20. August 1966 – einen Tag, nachdem der Hof niederbrannte.

Quelle: oh

Abends gegen 21 Uhr schallten am 19. August 1966 plötzlich „Feuer! Feuer!“-Rufe durch das Altdorf von Plockhorst. In Brand geraten war der an Karl Soest verpachtete Papenburgsche Hof Nr.1.

Trotz eines großen Feuerwehreinsatzes verbrannten vier Rinder, bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner von einer einstürzenden Mauer verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Einer von ihnen war Fritz Tobehn, der andere der heute 72-jährige Klaus Vogel, der sich noch gut an diesen Tag erinnert. „Als wir Feuerwehrleute eintrafen, brannte das Gebäude schon voll“, sagt er. Zunächst hätten seine Kameraden und er versucht, den Giebel zu löschen. Offenbar hielt nur noch der Wasserdruck den Giebel an seinem Platz, denn als die Feuerwehrleute den Strahl nicht mehr dort draufhielten, flog die Mauer durch die Luft, „als wäre eine Bombe explodiert“, wie Vogel sagt.

Er wurde von einem Balken getroffen, obwohl er ziemlich weit von der Brandstelle weg gestanden hat. Schwere Kopf- und Brandverletzungen und ein mehr als dreimonatiger Krankenhausaufenthalt waren die Folge.

„Mein Feuerwehrhelm hat mir damals das Leben gerettet“, sagt er. Der durch das Unglück verbeulte Helm sei sogar in die Landes-Feuerwehrschule in Celle gekommen und diente dort als Anschauungsmaterial.

Von dem Bauernhaus, das 1815 nach der Vernichtung beim großen Brand 1811 wieder aufgebaut worden war, blieb nur der Spruchbalken übrig, der beschreibt, was der damalige Besitzer erlebte, als er 1815 aus den napoleonischen Kriegen heim kam.

wos

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung