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Schulausschuss des Landkreises will IGS für Edemissen prüfen lassen

Edemissen Schulausschuss des Landkreises will IGS für Edemissen prüfen lassen

Kreis Peine. Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Peine hat sich gestern Abend mit großer Mehrheit (eine Gegenstimme) dafür ausgesprochen, die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule in Edemissen zum Schuljahr 2016/17 von der Verwaltung prüfen zu lassen.

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Das Schulzentrum in Edemissen: Hier könnte die dritte Gesamtschule im Landkreis Peine entstehen.

Quelle: Reinhard Bartels

Kreis Peine. Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Peine hat sich gestern Abend mit großer Mehrheit (eine Gegenstimme) dafür ausgesprochen, die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Edemissen zum Schuljahr 2016/17 von der Verwaltung prüfen zu lassen. Diese könnte laut Vorlage anstatt als Zweigstelle (PAZ berichtete) auch als eigenständige, dreizügige IGS geführt werden.

Die rückläufigen Schülerzahlen in Edemissen gefährdeten den gesamten Schulstandort Edemissen. Insofern und aus pädagogischer Sicht sei eine IGS die beste Lösung, sagte Siegfried Konrad (SPD). Eltern und Lehrer befürworteten die Einrichtung einer IGS, zudem gebe es einen Konsens über parteipolitische Grenzen hinweg. Konrad wertete den Prüfauftrag als konsequente Umsetzung der Schulentwicklungsplanung. „Wir wären unglaubwürdig, wenn wir jetzt nicht die Konsequenzen zögen“, spielte Konrad auf das kürzlich vorgestellte Gutachten zur Schulentwicklung (PAZ berichtete) an. Zunächst gehe es nur um eine Prüfung und keine endgültige Entscheidung.

Elternvertreterin Christiane Borchert-Edeler fragte: „Warum soll es nur für Edemissen und nicht auch für Ilsede eine Prüfung geben? Und wie viele Schüler würden die Gesamtschulen in Lengede und Peine durch eine weitere IGS verlieren?“ Auch Christine Heuer (CDU) aus Edemissen sprach sich für eine umfassendere Prüfung aus, wenngleich sie die IGS in Edemissen befürwortet. Andere Schulstandorte wie Vechelde und Wendeburg dürften dennoch nicht gefährdet werden.

Auch Hans-Werner Fechner (CDU) wünschte sich eine ganzheitlichere Prüfung der Standorte. Er habe kein Verständnis dafür, dass Edemissen hervorgehoben werde. „Wir haben beim Landkreis Peine noch gar keinen Schulentwicklungsplan, wir haben über das Gutachten lediglich das Handwerkszeug bekommen.“

Das sah der Erste Kreisrat Henning Heiß etwas anders. Der Grund, weshalb Edemissen auf der Agenda ganz oben stehe sei der, dass der Standort für eine IGS dort unstrittig sei. Nach dem Gutachten halte es der Landkreis eben für sinnvoll, die Schulstandorte sukzessive abzuarbeiten und nicht noch drei oder vier Jahre zu warten.

Dass eine neue IGS Auswirkungen auf andere Schulen habe, sei selbstverständlich, so Heiß. Das betreffe auch die Schuleinzugsbezirke, die nach der empfohlenen Verwaltungsvorlage teilweise neu zugeschnitten werden müssten.

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