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Schulausflug zum Thema Rassismus und Vielfalt

PAZ in der Schule Schulausflug zum Thema Rassismus und Vielfalt

Zwölf Schülerinnen und Schüler aus der zehnten Klasse der Edemissener Mühlenberg-Realschule besichtigten die Karikaturenausstellung „Oh, eine Dummel“ zum Thema Rassismus im Peiner Forum in Kombination mit einer Stadtführung zum gleichen Thema und dem Besuch der Ausstellung „Religramme“ im Kreismuseum.

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Die Klasse 10C der Edemissener Mühlenberg-Realschule im Kreismuseum mit dessen Leiterin Dr. Ulrika Evers.

Quelle: oh

Edemissen. „Die Zeit im Forum nutzten die Zehntklässler neben der inhaltlichen Beschäftigung mit der Ausstellung, um gemeinsam einen Hocker zu gestalten. Dieser Hocker wird nun Teil der Wanderausstellung“, sagt Lehrerin Britta Spickschen.

In der Peiner Innenstadt trafen die Schüler schließlich auf Peter Baumeister. Der pensionierte Lehrer informierte die Schüler auf eine spannende und interessante Weise und brachte ihnen das Schicksal der jüdischen Bevölkerung Peines während des Nationalsozialismus näher.

Baumeister, der selbst ein großes Interesse an der Peiner Geschichte hat, wies die Schüler unter anderem auch auf die Stolpersteine hin, auf deren Messingtafel die Namen der von den Nationalsozialisten verschleppten und ermorderten Peiner Juden eingraviert sind. Mithilfe dieser Stolpersteine soll die Erinnerung an die ehemaligen Nachbarn wachgehalten werden, die aus dem Straßenbild verschwunden sind.

Eine weitere Station der Führung war die Gedenkstätte an die 1938 abgebrannte Synagoge in der Bodenstedtstraße. Hier wurde auch der Peiner Hans Marburger von der SS (Schutzstaffel) erschossen. Kaum einer der Schüler wusste etwas über das Schicksal des damals Siebzehnjährigen und der anderen Peiner Juden.

Im Anschluss besichtigten die Schüler noch die Ausstellung „Religramme - Gesichter der Religionen“ im Kreismuseum, in der es um die abwechslungereiche Welt des Glaubens geht. Dort wurden sie von der Leiterin Dr. Ulrika Evers begrüßt. Die Schüler bearbeiteten Arbeitsblätter und Ausstellungspässe und konnten die gesammelten Erkenntnisse am Ende mit nach Hause nehmen. „Wir waren alle beeindruckt von der Ausstellung. Ich kann sie jedem empfehlen!“, sagte Britta Spickschen am Ende begeistert.

lak

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