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Schützenhaus wird zum Flüchtlingsheim

Dollbergen Schützenhaus wird zum Flüchtlingsheim

Dollbergen/Dedenhausen/Katensen. In Dedenhausen und Katensen geht die Angst um, dass die Gemeinde Uetze die dortigen Turnhallen mit Flüchtlingen belegt. Das will die Kommune nach Möglichkeit aber vermeiden. Sie richtet zunächst Sammelunterkünfte in Dollbergen ein.

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Das frühere Dollberger Schützenheim wird als Notunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Bisher hat die Gemeinde alle 244 Asylbewerber, die sie seit 2012 aufnehmen musste und von denen noch 204 in der Kommune leben, in Wohnungen untergebracht. Nach der aktuellen Quote bekommt die Gemeinde bis zum Jahresende weitere 44 Schutzsuchende zugewiesen. „Diese 44 kriegen wir auch noch unter“, sagte Bürgermeister Werner Backeberg am Donnerstagabend in der Ortsratssitzung in Dedenhausen. Die Verwaltung bekomme nach wie vor Wohnungen angeboten.

Weil der Flüchtlingszustrom anhält, rechnet die Gemeinde mit weiteren Zuweisungen im kommenden Jahr. „Die beste Unterbringung ist in Wohnungen. Das ist volks- und betriebswirtschaftlich die beste Lösung“, betonte Backeberg. Deshalb ist der Bau von drei Wohnblocks für Flüchtlinge geplant. Die Kommune hat den Bauantrag für ihr eigenes Gebäude an der Webgartenstraße bereits gestellt. Die Firma KSG der Region Hannover wird Sozialwohnungen an der Hünenburgstraße bauen. Private Investoren planen laut Backeberg ein drittes Projekt, über das er momentan noch nicht viel öffentlich berichten könne.

Weil aber die Gemeinde bis zur Fertigstellung der Heime weitere Flüchtlinge unterbringen müsse, benötige man einen Zeitpuffer. „Wir gehen dazu über, Sammelunterkünfte in Betrieb zu nehmen“, kündigte Backeberg an. Aktuell richte die Gemeinde in Dollbergen das ehemalige Schützenheim, das einstige Jugendheim und das alte Feuerwehrhaus als Notunterkunft her. Dort könne man etwa 60 Menschen unterbringen.

„Wir werden noch eine weitere Immobilie belegen, die ich noch nicht nennen kann“, sagte der Bürgermeister. Dort sei Platz für ungefähr 60 weitere Personen.

Im äußersten Notfall kämen die Turnhallen in Dedenhausen und in Katensen als Sammelunterkünfte in Betracht, weil sie nicht für den Schulsport benötigt werden. Weil in Katensen die Halle, das Sportheim, das Feuerwehrhaus und das Schützenheim einen Gebäudekomplex bilden, werde die Gemeinde zuerst auf die Halle in Dedenhausen zurückgreifen. „Wenn nichts anderes mehr geht, würden wir in die Halle gehen“, sagte Backeberg.

Einzige Sammelunterkunft in der Gemeinde ist bisher die Erstaufnahmestelle des Landes in der früheren Stötzner-Schule. Für die dortigen 210 Flüchtlinge ist die Gemeinde nicht zuständig.

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