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Schachtverfüllung in Klein Oedesseist vorerst abgeschlossen

Edemissen Schachtverfüllung in Klein Oedesseist vorerst abgeschlossen

Klein Oedesse. Vor einigen Wochen wurde mit der Verfüllung des ehemaligen Kalischachts in Klein Oedesse begonnen. Etwa 730 Lastwagenladungen Kies und Schotter wurden seither in den stillgelegten Schacht eingebracht, nun sind die Arbeiten vorerst abgeschlossen.

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Die Verfüllung des Schachts in Klein Oedesse: Insgesamt wurden 20 500 Tonnen Schotter und Kies eingebracht.

Quelle: oh

Exakt 14 122 Tonnen Schotter und 6414 Tonnen Kies wurden verbraucht. Das sind mehr als 20 500 Tonnen Verfüllmaterial - dennoch ist der Schacht noch nicht bis zum Rand voll.

„Es fehlen noch etwa 20 Meter. Aber jetzt hören wir bis zum Frühjahr mit den Arbeiten auf und lassen dem Material Zeit, sich eventuell noch zu setzen. Wenn wir nicht bis zum Rand füllen, haben wir noch genug Platz, falls zum Beispiel Wasser abgepumpt werden muss. Abgeschlossen wird die Verfüllung dann, sobald das Wetter es wieder zulässt“, erklärt Ingenieur Rainer Selbach von der zuständigen Kali- und Salz-Aktiengesellschaft, Abteilung inaktive Werke, gegenüber der PAZ.

Bisher habe kein Wasser abgefahren werden müssen. Vermutlich konnte es durch die Öffnung entweichen, durch die der Schacht 1936 auch vollgelaufen ist.

Auch beim ehemaligen Wetterschacht bei Berkhöpen, der im vergangenen Herbst verfüllt wurde, wurde auf diese Weise vorgegangen. „Die Abschlussarbeiten an beiden Schächten werden dann sozusagen in einem Aufwasch erledigt“, erklärt der Experte.

Bei der Verfüllung in Klein Oedesse sei alles planmäßig verlaufen, auch seitens der Anwohner habe es keine Beschwerden gegeben. „Wir haben uns bemüht, uns mit der Gemeinde und den Anliegern gut abzustimmen, und aus unserer Sicht hat das auch gut geklappt“, sagt Selbach. Das bestätigt Nachbar Reinhard Ohms, der sich laufend über den Fortschritt informiert hat und von dem auch das Foto stammt.

Nur eine kleine Einschränkung hat es gegeben: An der Einfahrt zu Baustraße ist das Pflaster zerstört worden. „Wir haben den Bereich so wie auch die Baustraße geteert und werden mit der Gemeinde abklären, ob die Stelle so bleiben oder wieder in den Original-Zustand versetzt werden soll“, berichtet Selbach.

Im Frühjahr wird der Rest verfüllt, dann bekommen beide Schächte ihren endgültigen Betondeckel, auf dem ein Schild mit wichtigen Angaben angebracht wird.

Ein Kanaldeckel macht den Zugang zum Schacht auch später noch möglich. Ganz zum Schluss wird die Straße zurückgebaut und das Gelände rekultiviert - und dann ist das Projekt „Schachtverfüllung“ endgültig abgeschlossen.

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