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SPD-Politikerinnen besuchten die Lebenshilfe

Berkhöpen SPD-Politikerinnen besuchten die Lebenshilfe

Berkhöpen. Ein Gespräch fand gestern in den Räumen der Lebenshilfe Peine-Burgdorf in Berkhöpen statt: Dort trafen sich die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags sowie ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (beide SPD).

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Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (rote Jacke) und die Bundestags-Vizepräsidentin Ulla Schmidt (2. von rechts) trafen sich gestern bei der Lebenshilfe Peine-Burgdorf in Berkhöpen zu einem Austausch.

Quelle: Foto: wos

Das Gespräch wurde von Vertretern verschiedener Bereiche der Lebenshilfe sowie Edemissens Bürgermeister Frank Bertram (parteilos) und der stellvertretenden Landrätin Eva Schlaugat (SPD) interessiert verfolgt und teils durch Erfahrungen aus dem eigenen Erleben ergänzt.

Thema war unter anderem das derzeit in der Entstehung befindliche Bundesteilhabe-Gesetz und der Umsetzung in die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sowie Betreuern und Pflegern.

„Das Gesetz darf nicht aufgeweicht werden“, darüber sind sich die beiden Politikerinnen einig. Derzeit würde die Umsetzung auf Betreiben des Koalitionspartners „hängen“. „Die SPD will es aber nicht verschieben. Wenn eine große Koalition das nicht schafft, wer denn dann?“ gab Schmidt, die auch Bundesvorsitzende der Lebenshilfe ist, zu bedenken.

Angesprochen wurden auch ganz praktische Schwierigkeiten wie der Fachkräftemangel. Die Vorsitzende des Werkstattrats beklagte uneinheitliche Regelungen bezüglich der Anrechnung von Sonderzahlungen, aber auch den bürokratischen Aufwand für Dokumentationen und Ähnliches, der zu viel Zeit kostet, die dann bei der eigentlichen Betreuung fehlt.

„Es ist ganz wichtig, dass konkrete Probleme gegenüber den entsprechenden Stellen deutlich aufgezeigt werden. Wenn es im System hakt, ist das in der Regel kein böser Wille, sondern Unkenntnis über Probleme vor Ort“, betonten beide Politikerinnen.

Wichtig sei auch, dass den enormen Anstrengungen bezüglich der vielen Flüchtlinge nicht andere Bereiche wie die Interessen der Menschen mit Behinderungen zum Opfer fallen.

wos

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