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Runder Tisch koordiniert Angebote für Flüchtlinge

Edemissen Runder Tisch koordiniert Angebote für Flüchtlinge

Edemissen. Im vergangenen Jahr kamen unzählige Flüchtlinge nach Deutschland und wurden auf die Kommunen auch im Peiner Land verteilt. Untergebracht sind sie, nun gilt es, ihnen dabei zu helfen, sich hier heimisch zu fühlen. In der Gemeinde Edemissen hat sich dazu ein Runder Tisch gebildet.

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Arbeiten beim Runden Tisch mit (v.l): Simone Landgraf, Günter Weiß, Yildiz Deniz, Werner Ensberg, Regina Eggers und Verona Reineck-Böhme.

Quelle: Kerstin Wosnitza

„Wir sind sehr stolz insbesondere auf das ehrenamtliche Engagement so vieler Bürger, die einen erheblichen Teil ihrer Zeit und Kraft investieren, um den geflüchteten Menschen das Einleben so einfach wie möglich zu machen“, sagt der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Norbert Ahlers.

Zwar habe die Gemeinde mit Werner Drieschner, Yildiz Deniz und Günter Weiß drei hauptamtliche Mitarbeiter, die ganz oder teilweise mit diesen Aufgaben betraut sind. „Aber deren zeitlicher Rahmen reicht bei Weitem nicht aus“, so Ahlers.

Der Runde Tisch hat vier Arbeitsgruppen eingerichtet, die verschiedene Aufgaben abdecken, aber eng miteinander vernetzt sind und sich gut absprechen und ergänzen.

„Schlüssel für die Integration ist der Spracherwerb. Weil nicht alle Interessenten gleich in offizielle Kurse aufgenommen werden können, bieten wir welche an. Die Dozenten sind zwar nicht qualifiziert, Grundkenntnisse kann aber jeder vermitteln, der selbst gut Deutsch spricht“, erklärt Werner Ensberg, Gesamtkoordinator der ehrenamtlichen Angebote.

Eine zweite Gruppe übernimmt Patenschaften und hilft beim Weg durch den Behördendschungel und versucht, persönliche Kontakte herzustellen.

Eine dritte Gruppe hat sich überwiegend mit der Ausstattung der Neuankömmlinge mit Kleidung und Hausrat befasst. Deren Aktivität ruht im Moment weitgehend.

Recht neu gebildet hat sich aber die Gruppe Ausbildung/Arbeitsmarkt, die es sich zum Ziel setzt, die geflüchteten Menschen in Arbeit zu bringen. In erster Linie sind das derzeit Praktika. Die Art der Beschäftigung sei zunächst nicht so wichtig. Es gehe darum, die Menschen nach der teilweise jahrelangen Flucht wieder an ein geregeltes Leben heranzuführen, die Abläufe in deutschen Betrieben kennenzulernen, sie aus der Isolation zu holen und die Sprachkompetenz zu verbessern, erklärt Ensberg.

  • Die PAZ wird in den kommenden Wochen die Arbeit der einzelnen Gruppen näher vorstellen. Wer sich selbst einbringen möchte, kann sich bei Yildiz Deniz (05176/18812) oder Werner Ensberg (05176/923031) melden.

wos

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