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Rück- und Ausblick der Feuerwehr

Edemissen Rück- und Ausblick der Feuerwehr

Edemissen. Nach zwei sehr ereignisreichen Jahren 2012 und 2013 konnten die Edemisser Feuerwehren im vergangenen Jahr ein wenig durchatmen: Zwar gab es recht viele Einsätze, von ganz dramatischen Vorfällen blieben die Kameraden aber weitgehend verschont.

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Die Rettungsdienste des Landkreises Peine hatten im vergangenen Jahr eine Großübung in Berkhöpen veranstaltet. Rund 80 Helfer waren beteiligt.

Quelle: A

Die Zahl der Einsätze ist im Vergleich zum Vorjahr von 135 auf 101 deutlich zurückgegangen. Blicken die Feuerwehren auf ein entspanntes Jahr zurück?

Nein, so kann man das nicht sagen. Im langjährigen Mittel ist die Zahl der Einsätze auch 2014 erhöht gewesen. Übrigens waren die Aktiven zum Jahresende noch einmal besonders gefordert: Etwa 20 der Einsätze waren witterungsbedingt im Dezember: Der starke Wind ließ immer wieder Bäume umstürzen. Übrigens listet die Statistik nicht die Zahl der Vorfälle, sondern die Einsätze der einzelnen Wehren auf. Wenn zu einem einzigen Ereignis mehrere Ortswehren alarmiert werden, werden also mehrere Einsätze verzeichnet. Erfreulich ist aus unserer Sicht, dass sich die Zahl der sogenannten Täuschungsalarme - allgemein eher unter dem Begriff Fehlalarm bekannt - von 26 auf 13 halbiert hat. Das entlastet die Feuerwehren erheblich.

Was waren aus Ihrer Sicht die herausragenden Ereignisse?

Zum einen hatten wir mit der großangelegten Übung in Berkhöpen, an der auch Rettungsdienste beteiligt waren, und der Offroad-Schulung auf den neuen Feuerwehr-Fahrzeugen zwei Ausbildungs-Höhepunkte. Besonders stolz sind wir auf die Erfolge der Wehren bei den Wettbewerben, die wir als laufende Ausbildung betrachten. Fünf Edemisser Ortswehren sind zum Kreisentscheid gefahren, in der Kategorie Fahrzeuge mit Tragkraftspritzen haben unsere Wehren aus Oelerse, Wehnsen, Voigtholz/Ahlemisssen und Oelerse in dieser Reihenfolge die ersten vier Plätze belegt. Besonders bemerkenswert: Auch im Vorjahr schafften es vier Edemisser Ortswehren auf die ersten vier Plätze. Wipshausen kam 2014 in der Kategorie Fahrzeuge mit fest eingebauter Pumpe auf Platz drei. Aber mit zwei schweren Verkehrsunfällen bei Wipshausen und zwischen Wehnsen und Edemissen, zu denen unsere Leute gerufen wurden, gab es auch unschöne Vorfälle, die sicher in Erinnerung bleiben.

Welches sind die aktuellen Themen für das Jahr 2015?

Vor allem die Umstellung auf den digitalen Funk, die uns schon seit einiger Zeit beschäftigt. Wir rechnen mit der Umsetzung in diesem Jahr, und das ist für alle eine gewaltige Herausforderung, denn die Autos müssen umgebaut und alle aktiven Kameraden geschult werden. Das betrifft aber nicht nur die Edemisser, sondern alle Feuerwehren im gesamten Landkreis. Darüber hinaus sind die Beschaffung von neuen Fahrzeugen und das neue Feuerwehrgerätehaus Themen, die uns in diesem Jahr und auch noch darüber hinaus beschäftigen werden.

Immer wieder hört man, dass bei den Feuerwehren der Nachwuchs fehlt. Wie sieht es personell in Edemissen aus?

Wir halten die Zahl der Aktiven seit Jahren konstant bei etwa 500. Damit sind wir sehr zufrieden. Interessant ist, dass die Zahl der männlichen Mitglieder zwar ganz langsam sinkt, dies aber durch die zunehmende Zahl aktiver Frauen aufgefangen wird. Derzeit haben wir 85 Kameradinnen, Ende 2013 waren es 76. Gar nicht genug wertschätzen kann man die Arbeit in der Kinderfeuerwehr und auch in den Jugendfeuerwehren, aus deren Reihen regelmäßig junge Menschen in den aktiven Dienst wechseln.

Interview: Kerstin Wosnitza

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