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Rattengift: Tierquäler wollten Hunde töten

Edemissen-Wehnsen Rattengift: Tierquäler wollten Hunde töten

Wehnsen . Unbekannte Täter haben einen Giftanschlag auf die Hunde der Familie Hartje in Wehnsen an der Straße Wehnserhorst verübt. Drei der Hunde fraßen Rattengift und sind nur knapp dem Tod entronnen. Noch immer sind die Familienmitglieder geschockt.

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„Die Täter haben vermutlich am Donnerstag zugeschlagen“, sagte Svenja Hartje. Das habe die Untersuchung beim Tierarzt ergeben. Am Samstag haben die Hunde erste Symptome gezeigt, als sie Durchfall bekamen, der immer blutiger wurde. Am Sonntag sind Hartjes mit den Tieren dann zum Arzt. Tochter Giulia Sophie (elf Jahre) hat sich große Sorgen gemacht, vor allem um den kleinsten der drei Hunde, den Biewer-Yorkshireterrier Harvey, mit dem sie auch öfter einmal im Ort unterwegs ist. „Allerdings nicht in den vergangenen 14 Tagen, da waren die drei Hunde nur im Garten“, sagte Svenja Hartje.

Sie geht davon aus, dass die Täter aus dem näheren Umfeld stammen. Denn die drei Hunde – außer Harvey sind das noch die Biewer-Yorkshireterrier-Dame Fiene und und die Golddust-Yorkshireterrier-Dame Lotta – sind seit einigen Tagen immer zur gleichen Stelle im Garten gelaufen. „Vermutlich haben sie dort schon die ganze Zeit etwas gefressen, das haben wir aber erst im Nachhinein rekonstruiert“, sagte Hartje. Sie geht davon aus, dass die Tiere angefüttert worden sind. Der Giftanschlag dann vermutlich am Donnerstag stattgefunden. Ob es mehrere Anschläge gegeben hat, ist völlig offen.

Hartje hofft, dass Nachbarn oder vorbeifahrenden Autofahrern  etwas aufgefallen ist. „Der oder die Täter müssen das vergiftete Futter über den Zaun in den Garten geworfen haben“, sagte sie. Ob sie eine Vermutung hat, wer den Giftanschlag verübt hat, möchte sie nicht sagen. Die Polizei in Edemissen hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht.

  • Kontakt unter der Telefonnummer 05176/ 976740.

pif

Kommentar

Feiger Anschlag

Der Giftanschlag auf die Hunde in Wehnsen ist gemein, hinterhältig und feige. Da haben sich offenbar unbekannte herzlose Menschen an unschuldigen Tieren vergriffen, um – so lässt es sich vermuten – ganz gezielt die Familie Hartje zu treffen.

Denn nach den Beobachtungen von Svenja Hartje sind ihre drei Hunde über mehrere Tage angefüttert worden. Rein rechtlich ist das Tierquälerei und Sachbeschädigung.

Doch die Hunde gehören – und das wissen Tierbesitzer am besten – zur Familie. Also wollten die Täter offensichtlich die Hartjes direkt treffen.

Die Familie hat Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt. Bleibt zu hoffen, dass sich Zeugen melden, die weitere Hinweise geben können, damit die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

von Thorsten Pifan

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