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Raiffeisenwaren: Glänzendes Geschäftsergebnis

Edemissen Raiffeisenwaren: Glänzendes Geschäftsergebnis

Uetze. Die Raiffeisen-Warengenossenschaft (RWG) Osthannover steht derzeit zwar gut da, doch ein „Weiter so“ reiche nicht, um die Konkurrenz langfristig auf Distanz zu halten. „Wir müssen wachsen“, machte Geschäftsführer Cord Bösch gestern vor rund 200 Landwirten und Gästen bei der Generalversammlung in Uetze deutlich.

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Bei der Generalversammlung in der Werkstatt bleiben viele Plätze frei, weil etliche Landwirte bereits mit dem Kartoffelpflanzen beginnen.

Quelle: dt

Eine Option, im rasanten Strukturwandel mitzuhalten, wäre die Fusion mit einem Konkurrenten. Bösch habe allerdings in den Winterversammlungen in den Dörfern den Eindruck gewonnen, dass die Landwirte dies nicht wollen. Zustimmendes Nicken habe es hingegen für die Alternative - Wachstum aus eigener Kraft - gegeben. „Das verstehe ich als Auftrag, diesen Weg zu gehen.“ Ob es der Richtige ist, könne er jedoch nicht sagen, stellte der Geschäftsführer klar.

Die Weichen für ein Wachstum aus eigener Kraft hat die RWG in den vergangenen Jahren bereits mit zahlreichen Investitionen gestellt, zum Beispiel in neue Lagerhallen und die Erweiterung der Landtechnik-Werkstatt. Um im Wettbewerb um die verbleibenden Landwirte zu bestehen, will die RWG auch ihren Geschäftsbereich ausdehnen - vorerst in Richtung Osten.

„Wenn es uns gelingt, nördlich und südlich von Meinersen Landwirte zu überzeugen, mit uns zusammenzuarbeiten, können wir im Wettbewerb bestehen“, so Bösch. Allerdings wird die RWG in einigen Geschäftsfeldern, zum Beispiel Mineralölvertrieb und Raiffeisenmärkte, Kooperationen eingehen müssen: „Allein sind wir viel zu klein, um noch etwas zu bewegen.“

Im Geschäftsjahr 2013/2014 lief es bei der Raiffeisen-Warengenossenschaft sehr gut. Das spiegelt nicht zuletzt die Ausschüttung für die 911 Anteilseigner der Genossenschaft wider. 420 000 Euro fließen an Dividende und Warenrückvergütung (Rabatt für Ein- und Verkäufe) an die Landwirte zurück. „Das entspricht einer Verzinsung der Genossenschaftsanteile von 12,4 Prozent“, hob Verwaltungsleiter Frank Dietrich hervor.

Die RWG erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 110 Millionen Euro. Ihre umsatzstärksten Sparten waren Getreidehandel (32 Millionen Euro), Mineralölvertrieb (20), Düngemittelverkauf (11,7) und Landtechnik mit Maschinenverkauf und Reparaturservice (11,9). Der Jahresüberschuss nach Abzug der Steuern in Höhe von 738 700 Euro liegt bei 472 000 Euro - fast doppelt so hoch wie 2012/2013.

Das aktuelle Geschäftsjahr, das am 30. Juni 2015 endet, „wird hingegen sehr viel schwieriger werden“, wagte Geschäftsführer Wolfgang Wrede einen Ausblick. Der Grund: Die Erzeugerpreise für fast alle landwirtschaftlichen Produkte fallen stark. Auf der anderen Seite steigen jedoch die Betriebskosten.

dt

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