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Raiffeisen meldet gute Umsätze im neuen Markt in Edemissen

Edemissen Raiffeisen meldet gute Umsätze im neuen Markt in Edemissen

Uetze. Die Raiffeisen-Warengenossenschaft (RWG) Osthannover, zu der auch die Tankstelle und der Markt in Edemissen gehören und deren Aufsichtsratsvorsitzender der Edemisser Landwirt Ullrich Kemmer ist, will ihre Landtechnik-Werkstatt in Uetze und ihr Saatgut-Zentrum in Sehnde erweitern.

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Der Aufsichtsratsvorsitzende Ullrich Kemmer, Landwirt aus Edemissen, begrüßte gestern die mehr als 200 Besucher der Generalversammlung der RWG Osthannover.

Quelle: fs

Das haben die Geschäftsführer Wolfgang Wrede und Cord Bösch gestern im Verlauf der Generalversammlung in Uetze angekündigt.

Nachdem die Sparte Landtechnik ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2012/13 um 33,9 Prozent gesteigert habe, wolle die RWG die Werkstatt in Uetze erweitern. Geplant sei der Anbau von Büros und einer Montagehalle, sagte Wrede. Um die Werkstatt im Winter besser auszulasten, würden die Mechaniker künftig Streuwerke auf Fahrzeuge der Kommunen und Straßenmeistereien montieren und diese reparieren. Dafür habe die Genossenschaft mit einem bundesweit tätigen Unternehmen für Schneeräum-, Streu- und Flächenreinigungstechnik einen Servicevertrag abgeschlossen.

Nicht zuletzt dank des neuen Raiffeisenmarktes in Edemissen hätten auch die Haus- und Gartenmärkte beim Umsatz zugelegt, berichtete Bösch. Weil der Raiffeisenmarkt im Uetzer Ortskern keine Erweiterungsmöglichkeit biete, wolle die Genossenschaft in der Nähe des Famila-Warenhauses einen neuen Markt bauen. „Beschlossen ist aber noch nichts“, stellte Bösch klar. Die Gespräche liefen noch. Die Baupläne für Burgdorf habe der Vorstand hingegen auf Eis gelegt, nachdem die Stadt entschieden habe, am Stadtrand einen neuen Baumarkt anzusiedeln.

Investieren will die RWG an ihrem Saatgetreidestandort in Sehnde. „Wir müssen mehr auf Vorrat lagern können und planen daher eine neue Halle für Fertigware“, berichtete der Geschäftsführer.

Im Mai hat das Kartellamt ein Bußgeldverfahren gegen das Tochterunternehmen Groka und andere Kartoffelabpackbetriebe eingeleitet. „Es wurde alles Notwendige veranlasst, um die Auswirkungen für Groka und RWG überschaubar zu halten“, sagte Bösch.

fs

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