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Pneumatik praxisnah erklärt

Edemissen Pneumatik praxisnah erklärt

Edemissen. Ob Zahnarztbohrer, Busse oder Pumpen - all das ist nicht denkbar ohne die Pneumatik. Für technikbegeisterte Hauptschüler in Edemissen gehört die Pneumatik daher seit Jahren mit auf den Lehrplan.

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V.l.: Natalie Bertram und Clarissa Wehnert lernten etwas über Pneumatik

Quelle: ju

Edemissen. Doch damit es nicht bei der bloßen Theorie bleibt, war in dieser Woche die „rollende Lehrwerkstatt“ des Bildungswerkes der niedersächsischen Wirtschaft (BNW) an der Schule zu Gast.

„Die Schüler können entdecken, wie die Pneumatik in der Produktion und Industrie zum Einsatz kommt“, erklärt Susanne Harms von der Stiftung Niedersachsen Metall. Hier ein Schlauch, da ein Zylinder - an den großen Schalttafeln, die das Bildungswerk in der Hauptschule aufgebaut hatte, konnten die Schüler anwendungsnah arbeiten und direkt überprüfen, ob sie die Aufgaben richtig gelöst haben. BNW-Ausbilder Eduard Schellin schaute den Jugendlichen dabei über die Schulter. „Kraft, Zeit, Ausfahrreihenfolge und Geschwindigkeit können die Schüler steuern“, erklärt Schellin. „Aufgabe ist es den Schaltkreis nach einem Plan so aufzubauen, dass er funktioniert.“

Damit die Schüler nicht ganz unwissend in das dreitägige Projekt starteten, hat Technik-Lehrer Horst-Werner Hüfler seine Schüler im Wahlpflichtkurs Technik in der Theorie an das Thema herangeführt. „Ich habe mich an der Berufsschule informiert, was für Wissen die Schüler mitbringen müssen, wenn sie in Metallberufen arbeiten wollen“, schildert Hüfler. „Ich habe festgestellt, dass ein gewisses Grundwissen in der Pneumatik vorausgesetzt wird.“ Damit seine Schüler nun den Einstieg in die Berufsausbildung leichter haben, ist die Pneumatik mittlerweile fester Bestandteil des Lehrplans geworden.

„Es macht Spaß, jetzt auch mal praktisch zu arbeiten“, sagt Natalie Bertram. Die 14-jährige Schülerin möchte später auch in einem technischen Beruf arbeiten. Ihr Mitschüler René Gieseke ist sich bei seiner Berufswahl noch nicht sicher, findet das Projekt aber interessant: „Ich finde gut, dass so etwas kostenlos angeboten wird. Es kann nicht schaden, schon mal ein Grundwissen zu haben.“

ju

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