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Planungsentwurf für neue Vorranggebiete für Windenergie: Rietze ist raus

Edemissen Planungsentwurf für neue Vorranggebiete für Windenergie: Rietze ist raus

Rietze . Enttäuschung in Rietze: Das von den Bürgern für künftige Windanlagen anvisierte Gebiet östlich der Bundesstraße 214 wird im aktuellen Planungsentwurf des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) für neue Vorranggebiete für die Nutzung der Windenergie nicht berücksichtigt.

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Der Windpark bei Oelerse: Für dieses Nutzungsgebiet sind Änderungen vorgesehen.

Quelle: A

Zwar sieht der Plan eine Fläche östlich der B 214 vor, diese liegt jedoch überwiegend in der benachbarten Gemeinde Hillerse im Landkreis Gifhorn und nur zu einem ganz kleinen Teil in der Gemeinde Edemissen.

„Das ist sehr bedauerlich“, sagt Bürgermeister Frank Bertram. Der Standort hätte Akzeptanz in der Bevölkerung gefunden, und auch die Politik sei dafür gewesen. „Aber wir akzeptieren diese Entscheidung, Natur um Umwelt haben auch ihre Rechte“, sagte er gestern.

Dabei bezog er sich auf die Begründung: „Das entsprechende Gebiet wurde als Rotmilan-Schwerpunkt ausgemacht. Das heißt, es gibt dort mehrere Horste - ein absolutes Ausschlusskriterium“, sagte Gisela Noske, Sprecherin des ZGB, gestern auf Nachfrage der PAZ.

Die Rietzer standen der Nutzung einer Fläche in ihrer Gemarkung nicht nur positiv gegenüber, sie waren auch schon selbst aktiv geworden. Die betroffenen Grundstückseigentümer hatten sich zusammengeschlossen und bereits einen potentiellen Investor gefunden (PAZ berichtete).

Bei einer Bürgerversammlung vor neun Monaten informierte Heinrich Hennigs im Namen der Grundstückseigentümer über diese Pläne. Die Sache war bereits zu diesem Zeitpunkt schon bis zur Unterschriftsreife des Gestattungs- und Nutzungsvertrages gediehen.

Dabei sollte auch der Ort als Ganzes profitieren: Einen Teil ihrer Einnahmen wollten die Grundstückseigentümer der Dorfgemeinschaft für Projekte zur Verfügung stellen.

Angedacht war auch ein „Bürgerwindrad“, an dem sich alle interessierten Rietzer hätten finanziell beteiligen können.

„Wir sind natürlich enttäuscht, zumal wir schon viel Zeit und Arbeit investiert haben. Doch der ZGB hat das Verfahren ordnungsgemäß betrieben, und wir werden die Entscheidung akzeptieren“, sagt Hennigs. Die entsprechenden Unterlagen wolle er sich aber dennoch näher ansehen. „Ich gebe die Hoffnung noch nicht ganz auf. Der Standort ist vielerlei Hinsicht meiner Meinung nach ideal, und vielleicht ändern sich irgendwann ja die Bedingungen“, sagt er.

In der Gemeinde Edemissen gibt es derzeit westlich von Oelerse einen Standort von Windenergieanlagen. Für diesen sieht der Planungsentwurf teilweise veränderte Grenzen und eine Erweiterung vor. Weitere Gebiete sind auf Gemeindegebiet derzeit nicht im Gespräch.

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