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Picknick-Nachmittag mit Flüchtlingen und Helfern

Edemissen Picknick-Nachmittag mit Flüchtlingen und Helfern

Edemissen. Auch die Sprachkurse für Flüchtlinge in der Gemeinde Edemissen hatten Osterferien, doch danach ging es gleich sehr intensiv weiter: Die ehrenamtlichen Lehrkräfte der Deutschkurse luden alle Flüchtlingsfamilien und die Mitglieder des „Runden Tisches - Flüchtlingshilfe“ zu einem Picknick-Nachmittag ein.

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Ein Gruppenfoto erinnert an einen rundum gelungenen Nachmittag mit Flüchtlingsfamilien und ehrenamtlichen Helfern, bei dem auch viel gespielt wurde. Fotos: oh

Am frühen Nachmittag strömten aus Oelerse, Abbensen, Klein Oedesse, Eddesse, Klein Eddesse, Wehnsen, Wipshausen, Mödesse und dem Kernort Edemissen Personen vieler Nationalitäten zur Grundschule Drachenstark. Einige legten den Weg per Fahrrad zurück, andere wurden mit Privatwagen durch Mitglieder des Runden Tisches nach Edemissen gebracht.

Zunächst wurde zur Erinnerung an diesen Nachmittag ein Gruppenfoto gemacht. Im Anschluss konnten sich alle ausgiebig am reichhaltigen Büfett bedienen. „Hierfür hatten die Flüchtlingsfamilien viele Speisen aus den jeweiligen Heimatländern zubereitet“, berichtet Herbert Schrader über diesen Nachmittag.

Im Mittelpunkt des Nachmittags standen dann Spiele für die Kinder. Bei Hüpfspielen konnten gleich die Zahlen geübt wurden, aber auch ein Kartoffeltransportwettlauf, Seilspringen, Seifenblasenpusten und Wikingerschach waren im Angebot. Darüber hinaus fanden die vielseitigen Spielmöglichkeiten auf dem Grundschulspielplatz bei den Kindern großen Anklang.

Für die „ältere“ Generation standen Gespräche zwischen den Flüchtlingsfamilien und den deutschen Gemeindemitgliedern im Vordergrund. Sprachbarrieren wurden mit Hilfe von Zeichensprache, Englisch und auch „Dolmetschern“ überwunden. Viele Flüchtlinge konnten sich aber auch mit den bereits beachtlich erworbenen deutschen Sprachkenntnissen verständigen.

Lina, Palästinenserin aus dem Libanon, die jetzt mit ihrer Familie in Eddesse wohnt, äußerte sich voller Freude: „Unterschiedliche Nationen, Sprachen und Meinungen - Deutschland macht sie zu einer Gesellschaft. Hier können wir in Frieden leben, glücklich und menschlich, uns umeinander kümmern - was braucht es mehr?“

Nach zwei abwechslungsreichen Stunden ging es dann wieder zurück in die einzelnen Wohnorte.

Die Gemeinde Edemissen bevorzugt die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge. „Für Veranstaltungen dieser Art sowie für die Sprachkurse, die in Edemissen, Abbensen und Wipshausen stattfinden, ist dies immer mit Fahrlogistik verbunden. Anderseits kann in den einzelnen Ortschaften die Integration der Flüchtlingsfamilien besser als bei zentraler Unterbringung stattfinden“, haben die Schraders beobachtet.

Oft fänden sich dort auch ortsnah Personen, die die Flüchtlingsfamilien unterstützen und begleiten. Wer noch Interesse an dieser interessanten Aufgabe hat, ist im Kreis der Ehrenamtlichen auch in der Gemeinde Edemissen willkommen.

wos

  • Wer die Flüchtlinge in Edemissen unterstützen möchte, kann sich bei der Flüchtlings-Sozialarbeiterin der Gemeinde, Yildiz Deniz, unter der Telefonnummer 05176/18812 melden.
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