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Pflege-Einsatz an der Trockenmauer

Edemissen Pflege-Einsatz an der Trockenmauer

Auch naturnahe Garten- und Landschaftselemente müssen regelmäßig gepflegt werden. Das gilt auch für die 1993 erstellte Trockenmauer am Dahlkampsweg/Ecke Am Golfplatz in Edemissen, die Teil des Natur- und Dorflehrpfads ist. Vor einigen Tagen gab es einen Arbeitseinsatz.

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An der Trockenmauer am Dahlkampsweg in Edemissen gab es viel zu tun.

Quelle: Foto: Privat

Edemissen. Die Pflege der Mauer hat vor einigen Jahren die Regionalgruppe Süd-Ost Niedersachsen des Vereins Naturgarten übernommen. Vor einigen Tagen gab es einen Arbeitseinsatz.

„Unter anderem schickte sich eine Kriechrose an, die Mauer in voller Länge zu besetzen“, berichtet die Edemisserin Rosemarie Gemba, die sich mit Regina Burgdorf-Köneke aus Wathlingen an der Trockenmauer getroffen und Hand angelegt hat.

Die beiden Frauen haben die letzten freien Quadratmeter vor der Rose gerettet, Zypressenwolfsmilch, Taubenskabiose, Kronwicke und Natternkopf freigeschnitten und in die Lücken Flockenblume und Wirbeldost gepflanzt. Insgesamt fanden 24 Jungpflanzen aus dem privaten Naturgarten einen neuen Platz.

24 Jungpflanzen aus dem privaten Garten fanden einen neuen Platz

„Am Boden vor der Mauer haben wir Pflanzenschätzchen wie Kartäusernelke und Leimkraut gesichtet, die sich dort ausgesät hatten“, freut sich Gemba. Während der Arbeit seien sie von Maikäfer und Weinbergschnecke „beobachtet“ worden, und eine Nachtigall habe die Arbeit mit ihrem Gesang begleitet.

Hintergrund: Nach der Errichtung 1993 stand die Trockenmauer zunächst etwa acht Jahre lang mehr oder weniger unbeachtet am Dahlkampsweg, bis sie in den Fokus des „Bürgerforums Peiner Land“ geriet. Eine Gruppe Ehrenamtlicher sanierte die 9,6 Meter lange und 1,1 Meter breite Trockenmauer im Jahr 2002 mit Einverständnis der Umweltbeauftragten der Gemeinde Edemissen, Karin Engelhardt.

„Die Sanierung bestand nicht nur aus dem Freilegen des zugewachsenen Elements. Es wurde zudem die lehmige Mauerfüllung gegen eine Kiesmischung getauscht“, erinnert sich Rosemarie Gemba zurück. Es folgte eine standortgerechte Bepflanzung, und am Mauerfuß wurde einheimisches Saatgut ausgebracht.

Dann folgten regelmäßige Arbeitseinsätze. Aufgrund von Veränderungen und Erkrankungen blieben schließlich mit dem Ehepaar Gemba nur zwei Helfer übrig. Etwa ab 2009 übernahm dann die Regionalgruppe Süd-Ost Niedersachsen des Vereins Naturgarten die Pflege des Kleinods.

Der bislang letzte Arbeitseinsatz liegt knapp ein Jahr zurück (PAZ berichtete), und jetzt habe wieder der Bedarf bestanden, nachzuarbeiten, so Rosemarie Gemba.

Von Kerstin Wosnitza

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