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Peiner Kreismusikschultage: Zwei Konzerte fanden in Edemissen statt

Edemissen Peiner Kreismusikschultage: Zwei Konzerte fanden in Edemissen statt

Edemissen. Gleich zwei Konzerte der Kreismusikschultage fanden am Donnerstag in Edemissen statt: eines am Nachmittag in der Grundschule Drachenstark, eines dann am Abend in der Martin-Luther-Kirche.

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Fabio Barteit und Thessa Kappenberg bei ihrem Auftritt am Nachmittag.

Quelle: rb

Zuvor haben sich die jungen Musikschüler abgerackert und sich knappe Freizeit zum Üben abgeknapst - und es hat sich gelohnt, denn was die Kreismusikschule Peine aufgeboten hatte, konnte sich wahrlich hören und übrigens auch sehen lassen.

Beim Konzert am Abend war die Kirche nicht nur romantisch illuminiert, sondern der zur Bühne umgewandelte Altarraum ließ sich auch variabel beleuchten, sodass die jungen Künstler sich dort im Rampenlicht präsentieren konnten.

Die Organisatoren hatten die Musikvorführung diesmal unter das Thema „Ziemlich lang her“ gestellt, womit jene Musik gemeint war, die vor ungefähr 300 Jahren komponiert wurde. Das dritte Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach beispielsweise, dessen „Allegro moderato“ das Streichquartett aus Charlotte Hoffmann, Benjamin Modzelewski, Thilo Schmidt und Stella Hussy als barocken Ohrwurm ins Publikum fließen ließen.

Das Besondere an Musikschul-Konzerten ist stets die künstlerische Unbefangenheit, mit der die Interpreten sich den Kompositionen nähern, die sie nach langer und intensiver Vorbereitungszeit öffentlich präsentieren.

Zu erleben war beispielsweise begeisternde Trompetenmusik (Anton Altrock und Daniel Schuchardt), ein trefflich aufeinander eingespieltes Querflöten-Ensemble (Linda Peters, Lisa Bähr, Luna Mokrys und Sophie Hornburg) sowie Marie-Kristin Heimke und Paula Sophie Spitzer als kleine Publikumslieblinge auf der Blockflöte.

Erstmals hatten die Organisatoren einen Rezitator eingeladen, der die Musikstücke mit Lyrik und Prosa aus der Zeit ihres Entstehens kombinierte: Schauspieler und Regisseur Carl-Herbert Braun sprach Texte, denen Schüler eher mit Skepsis begegnen, beispielsweise von Francois Villon, Hugo von Hoffmannsthal und Arthur Schnitzler.

Gut gemeint allemal und stimmungsvoll sowieso - wenn die ständigen Umräumarbeiten im Altarraum nicht stets dramaturgische Brüche zur Folge gehabt hätten. Eine frische Moderation hätte hier vielleicht einiges mehr überspielen können, als die - oft statisch und langatmig wirkende - Lesung. Dank und Bravo an die jungen Künstler!

uj

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