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Pastoren-Ehepaar Seelenbinder geht nach acht Jahren

Edemissen-Wipshausen Pastoren-Ehepaar Seelenbinder geht nach acht Jahren

Wipshausen. Veränderungen wird es schon bald in der Kirchengemeinde Wipshausen mit Rietze und Rüper mit Wense geben: Pastorin Katrin Seelenbinder und ihr Mann, der Pastor im Ruhestand Hartmut Seelenbinder, verlassen die Gemeinde Endes des Monats.

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Hartmut und Katrin Seelenbinder verlassen Wipshausen.

Quelle: A

„Nach acht Jahren in Wipshausen, Rüper und drumherum werde ich am 15. Februar eine neue Pfarrstelle in Wietzendorf im Kirchenkreis Soltau antreten“, erklärt Pastorin Seelenbinder.

Im Februar 2008 sind sie und ihr Mann ins Pfarrhaus in Wipshausen gezogen, zuvor lebten und arbeiteten sie im ostfriesischen Leer. Zunächst hatten sie sich die Stelle geteilt, zudem kamen Aufgaben in Edemissen dazu, weil die Pfarrstelle in Wipshausen und Rüper mit rund 1300 Gemeindegliedern zu klein für eine ganze Pastorenstelle ist.

2013 ist Hartmut Seelenbinder in den Ruhestand gegangen, seither ist Katrin Seelenbinder allein für die Pfarrstelle zuständig. Dazu gehören zehn Dörfer mit drei Kirchen, zwei Kapellen und den jeweiligen Vorständen. „Aufgrund dieser Voraussetzungen kann ich meine Aufgabe nicht so wahrnehmen, wie ich es mir vorstelle. Ich möchte gern überall sichtbar und dabei sein, aber das geht einfach kaum. Ich bin an meine Grenzen gestoßen“, sagt sie über die Beweggründe für den Wechsel.

Am 15. Februar tritt Katrin Seelenbinder in Wietzendorf im Kirchenkreis Soltau eine neue Pfarrstelle an. Dort betreut sie nur ein Hauptdorf mit einer Kirche. „Bereits im Oktober hatte das Landeskirchenamt auf meine Bewerbung hin mich auf diese Stelle ernannt. Am 1. Advent war der Vorstellungs-Gottesdienst“, berichtet die Pastorin. Danach hatte die Gemeinde - wie üblich - eine einwöchige Widerspruchsfrist.

In der Zeit im Peiner Land haben die Seelenbinders viel bewegt. Mit der Orgelrenovierung in Rüper, der Glockensanierung sowie der Erneuerung des Glockenstuhls, der Renovierung der Kirche sowie der Umgestaltung der Friedhofskapelle in Wipshausen, morschen Friedhofsbäumen und nicht zuletzt einem großen Wasserschaden im dortigen Pfarrhaus gab es neben der seelsorgerischen Arbeit auch allerhand „Weltliches“ zu stemmen. Zudem haben sich beide Seelenbinders sehr für die Notfallseelsorge engagiert, die Hartmut Seelenbinder mehrere Jahre koordiniert hat.

Für die erste Februarwoche ist der Umzug geplant. „Nun sage ich meinen bisherigen Gemeinden mit einem lachenden und einem weinenden Auge Tschüss“, sagt Seelenbinder. Es sei eine schöne und intensive Zeit mit vielen interessanten Begegnungen und Erfahrungen gewesen. „Es war nicht immer eitel Sonnenschein, aber so ist es nun."

Der Abschieds-Gottesdienst ist am 24. Januar um 16 Uhr in der St.-Sebastian-Kirche in Wipshausen.

wos

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