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Panzerkurven-Umbau: Planfeststellung läuft

Edemissen Panzerkurven-Umbau: Planfeststellung läuft

Edemissen . Die sogenannte „Panzerkurve“ an der Bundesstraße 444 zwischen Stederdorf und Edemissen soll umgebaut werden. „Das oberste Ziel soll eine Verbesserung der Sicherheit der Kurve sein“, erklärt Michael Peuke von der Landesstraßenbehörde in Wolfenbüttel.

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Seit März 2010 ist die Geschwindigkeit in der berüchtigten „Panzerkurve“ zwischen Edemissen und Stederdorf auf 70 Kilometer in der Stunde begrenzt. Immer wieder war es dort zu schweren Unfällen gekommen.

Quelle: A

Im Prinzip soll der Streckenverlauf nicht verändert werden. „Die Kurve bleibt weiterhin zweistreifig, also für jede Richtung eine Fahrbahn“, erläutert Peuke. Doch es sind einige Maßnahmen geplant. So solle im Kurvenscheitelpunkt die Zufahrt zum Wirtschaftsweg zurückgenommen werden. „Sie wird um 200 Meter verlegt“, so Peuke. Seinen Angaben zufolge werden an der Seite der Fahrbahn Planken aufgestellt. Zudem wird die Fahrbahnoberfläche erneuert.

Diese Maßnahmen seien laut Peuke notwendig, weil es in der Vergangenheit häufig Unfälle in der Kurve gab. Oft lag es an überhöhter Geschwindigkeit, immer wieder war Wild beteiligt. „Die Unfälle waren sehr diffus“, sagt Peuke. Die Fahrzeuge seien regelrecht aus der Kurve herausgetragen worden.

Zwar sei die Zahl der Unfälle zurückgegangen, seit die Geschwindigkeit in dem Kurvenabschnitt im Jahr 2010 auf 70 Kilometer pro Stunde gedrosselt wurde. Mit dem Umbau sollen die Unfallzahlen aber noch weiter gesenkt werden.

Ein weiterer Aspekt ist der Zustand der Straße. Es ist kein Geheimnis, dass Fahrbahnen mit der Zeit durch die Nutzung vieler Fahrzeuge leiden und kaputt gehen, so Peuke. Die fragliche Strecke ist sehr stark frequentiert, denn sie dient offiziell als Umleitungsstrecke bei Staus auf der A2. Auch vor diesem Hintergrund sei es besser, den ganzen Kurvenabschnitt zu erneuern als einen „Flickenteppich“ zu schaffen.

Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 480 000 Euro. Wann mit dem Bau begonnen werde, kann Peuke nicht sagen. Zurzeit läuft das Planfeststellungsverfahren. Das nehme sehr viel Zeit in Anspruch. Sicher ist: „Im kommenden Jahr wird der Umbau nicht stattfinden“, so Peuke. Zur Verkehrsführung während der Umbauphase ist ihm noch nichts bekannt. „Ob es eine Vollsperrung oder Halbsperrung gibt, dazu kann ich derzeit nichts sagen.“

va

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