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Ortsrat: Edemissen soll im Zentrum einen richtigen Dorfplatz bekommen

Edemissen Ortsrat: Edemissen soll im Zentrum einen richtigen Dorfplatz bekommen

Edemissen. Ein richtiger, ebener Dorfplatz im Herzen von Edemissen mit großer Freitreppe zum Rathaus, die auch als Bühne genutzt werden kann: Diese Planung fand gestern im Ortsrat nicht unbedingt helle Begeisterung, aber das Gremium unter dem Vorsitz von Achim Berkmann stimmte bei vier Enthaltungen und zwei Gegenstimmen letztlich dafür.

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Der Ortsrat von Edemissen beriet über die Planungen zur Umgestaltung des Rathausgeländes.

Quelle: hui

Einfach hatte sich der Umbau des Rathausplatzes unter Einbeziehung der Einmündungen von Oelheimer- und Hermann-Löns-Weg für Birgit Gerasch und Michael Schmidt von der Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft nicht gerade gestaltet. So fand der unter den gegebenen Umständen wie beispielsweise des erhöht gelegenen Rathauses gefundene planerische Kompromiss entsprechend verhaltenen Beifall.

Die Politiker mussten sich vor dem Rathaus eine breite Treppe mit einer Ebene vor dem Rathauseingang vorstellen. Der Platz davor sollte als Dorfplatz vom Verkehr frei gehalten und beispielsweise für Marktbuden und Feste zur Verfügung stehen.

Damit auch Rollstuhlfahrer den Höhenunterschied von sechs Metern zum Rathaus überwinden können, wäre eine architektonisch wenig ansprechende Rampe in Zick-Zack-Form erforderlich gewesen. Die Planer fanden eine elegante Lösung in Form einer sich nach unten trichterförmig öffnenden, breiten Rampe in Richtung Osten zur Bundesstraße.

Planer Schmidt erinnerte daran, dass diese Überlegungen zur bürgernahen und auch optischen Öffnung des Edemisser Rathauses aus dem Arbeitskreis Dorferneuerung stammten.

Reichlich Diskussionsbedarf innerhalb des Gremiums gab es um den Tausch von Fußweg und Parkplätzen vor der Bäckerei. Hier entschieden sich die Lokalpolitiker für eine Variante mit Parkplätzen in Schräg- und Längsaufstellung entlang der Bundesstraße. Die Verengung der Einmündung Hermann-Löns-Weg wurde aus Gründen der Verkehrssicherung abgelehnt, da er den dortigen Autoverkehr zu sehr behindern könnte.

Heftig kritisiert wurde der knappe Zeitrahmen zur Entscheidungsfindung, um in den Genuss der eingeplanten Fördergelder in Höhe von 248 000 Euro für das Projekt zu kommen, das insgesamt rund 600 000 Euro kosten würde. Die Neugestaltung müsste demnach am 30. Juli kommenden Jahres bereits fertiggestellt sein.

hui

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