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Ortskern von Edemissen soll sich verändern

Edemissen Ortskern von Edemissen soll sich verändern

Edemissen. Der Ortskern von Edemissen könnte in absehbarer Zeit rund um das derzeitige Gasthaus Redecke sein Gesicht massiv verändern. Damit das möglich wird, müssen aber Flächennutzungsplan und Bebauungsplan geändert werden. Der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Edemissen hat diese Änderungen bereits empfohlen.

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Das Areal mit dem Landhaus Redecke, den ehemaligen Verkaufsräumen von Schmidt + Partner (vorn links) und dem Hof Wöhler (rechts hinter dem Parkplatz).

Quelle: wos

Betroffen ist das Areal, das die amtliche Bezeichnung „Vor dem Wöhrberg“ trägt und im Norden durch die Oedesser Straße (L 320), im Westen durch die Peiner Straße (B 444), im Osten durch die Gemeindestraße Am Pfarrgarten und im Süden durch das Gelände mit Raiffeisenmarkt und Netto begrenzt wird. Auf diesem Areal befinden sich das Gasthaus Redecke, der Hof Wöhler, das ehemalige Geschäftsgebäude von EP:Schmidt + Partner sowie das Anwesen der Eheleute Rumpf.

„Es hat einvernehmliche Gespräche zwischen allen drei Parteien und einem möglichen Investor bezüglich dieses Gebietes gegeben, das ja eine sehr exponierte Lage hat. Daraufhin ist man an die Gemeinde herangetreten, um eine zukünftige neue Nutzung möglich zu machen, die der aktuelle Bebauungsplan nicht zulässt“, erklärt Bürgermeister Frank Bertram.

Es besteht die Möglichkeit, durch Ansiedlung eines Drogeriemarktes und Ergänzung des Wohnungsangebots dieses Quartier planerisch zu entwickeln, da große Teile der bisherigen Nutzung für deren jetzige Besitzer und Betreiber nicht mehr zukunftsträchtig sind und mittelfristig leerzufallen drohen, heißt es in der Beschlussvorlage.

„Wir als Gemeinde stehen der Entwicklung natürlich offen gegenüber und erkennen darin eine hervorragende Chance, einen potentiellen Schandfleck zu vermeiden“, betont Bertram, der davon ausgeht, dass vom derzeitigen Gebäudebestand nicht viel erhalten bleiben wird.

„Wichtig ist es, darauf zu achten, dass optisch auf die Nachbarschaft zum historischen Altdorf mit Pfarrhaus und Kirche Bezug genommen wird“, macht der Bürgermeister deutlich.

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