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Olympische Spiele gibt es auch auf Platt

Edemissen Olympische Spiele gibt es auch auf Platt

Edemissen. Am Zehntspeicher in Edemissen wurde Sonntagnachmittag wieder „Platt gekört“, Musik gehört und in gemütlicher Runde Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Rund 170 Besucher waren der Einladung des Heimat- und Archivvereins Edemissen gefolgt und verlebten schöne Stunden.

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Fast wie ein Familientreffen: „Musik und Platt“ am Zehntspeicher in Edemissen.

Quelle: rb

Die Veranstaltung „Musik und Platt“ am Zehntspeicher in Edemissen mutet an wie ein Familientreffen. Die Freunde des Plattdeutschen sind durch das Hochhalten dieser Sprache miteinander verbandelt, so dass schnell eine familiäre Atmosphäre entsteht. Marlies Havekost aus Wehnsen, Sprecherin der Sparte Plattdeutsch des Heimatvereins, sagte in ihrer Begrüßung: „Wer Ämischen wütt üse Platt lebennig halen, deshalb hät we jück inneloaen, un ne Rege Frünslüe und Mannslüe wütt jück wat vorrdroagen. “ (Wir Edemisser wollen unser Platt lebendig halten, deshalb haben wir Euch eingeladen, und eine Reihe Frauen und Männer wollen euch etwas vortragen.)

Zunächst spielten jedoch die Eddesser Musikanten unter der Leitung von Hans-Heinrich Becher auf und sorgten für fröhliche Stimmung beim Kaffeetrinken. Marlies Havekosts selbst verfasster Beitrag über eine unglückliche Kuh, die nach ihren Eltern sucht, veranlasste Ehrengast Heinrich Giffhorn, Eigentümer des Gografenhofes, zu einer Replique. Er „zitierte“ aus einem Schulaufsatz über eine Kuh.

Auch die Olympischen Spiele wurden thematisiert. So erzählte Rolf Ahlers aus Wendeburg, wie er als Kind mit seinen Freunden olympische Disziplinen nachgespielt hätten.

Als Gertraude Latermann zum Akkordeon griff, ließen sich die Besucher nicht lange bitten und sangen die bekannten Volkslieder mit. Großes Gelächter erntete sie mit ihrem Vortrag „Fondueessen“. Thea Stolte und Willi Schmolke aus Dedenhausen boten einen „geruchsintensiven“ Theaterabend, während Christa Hacke Geschichten von Ina Müller zum Besten gab.

Dr. Uta Heinemann erzählte von einer ärztlichen Sprechstunde, und die Eddesser Klönrunde (Emmi Braach, Hannelore Hartmann und Hans-Heinrich Becher) führte einen Sketch auf. Hermann Dube brachte Anekdoten aus Edemissen zu Gehör, Klaus Schmidt eine Schmunzelgeschichte, und Gerhard Gieseking übte ein Lied ein.

bv

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