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Neues Feuerwehrfahrzeug offiziell übergeben

Edemissen-Wipshausen Neues Feuerwehrfahrzeug offiziell übergeben

Wipshausen . Endlich ist es da: Am Sonnabend übergab Bürgermeister Frank Bertram offiziell das neue Feuerwehrfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Wipshausen. Eigentlich sollte das Tanklöschfahrzeug (TLF) schon vor einem Jahr da sein, doch es gab Lieferschwierigkeiten.

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Feierliche Übergabe (v.l.): Ortsbrandmeister Ulrich Kötz, Bürgremeister Frank Bertram und Pastor Christian Ratz.

Quelle: rb

Die Geschichte der Beschaffung reicht zwei Jahre zurück: Im Juli 2012 war eine Delegation aus Edemissen mit Vertretern der Feuerwehr und der Verwaltung in Burgdorf zu einer TLF-Vorführung mit mehreren Anbietern. Man entschied sich für ein Fahrgestell von MAN (Kosten: rund 120 000 Euro). Den Zuschlag für den speziellen Aufbau, der noch einmal 84 000 Euro gekostet hat, erhielt die Firma Iveco.

Im November 2012 wurden die Aufträge vergeben, als Liefertermin wurde die Jahresmitte 2013 vereinbart. Aufgrund von innerbetrieblichen Umorganisationen beim Aufbauhersteller verzögerte sich die Auslieferung allerdings um fast ein Jahr: Im Mai 2014 konnte das neue Fahrzeug abgeholt werden, am 22. Mai wurde es beim Landkreis angemeldet.

Seit Januar hatte die Lieferfirma der Ortswehr allerdings kostenlos ein Leihfahrzeug zur Verfügung gestellt, damit die Sicherheit und der Brandschutz gewährleistet waren. Das alte Wipshäuser Fahrzeug hatte nur noch bis Ende 2013 eine TÜV-Zulassung.

Für das neue Fahrzeug wurde noch Zusatzausrüstung angeschafft, so dass die Gesamtkosten für diese Investition bei rund 225 000 Euro liegen. Zudem haben in den zurückliegenden Jahren mehrere Kameraden einen Lkw-Führerschein gemacht. Dieser ist notwendig, um das neue TLF zu fahren.

„Das alte Fahrzeug war fast 33 Jahre im Dienst. Technisch bedeutet der Wechsel einen Quantensprung“, sagte Gemeindebrandmeister Uwe Starke. Mehrere Mitglieder der Wipshäuser Wehr seien nach Ulm gereist, um das neue Fahrzeug abzuholen. Dort wurden sie insbesondere in der Bedienung der Pumpe - dem Herzstück eines Feuerwehrautos - geschult. Dieses Wissen haben sie dann zuhause sofort an andere Kameraden weitergegeben. „Die modernen Pumpen sind aber relativ leicht zu bedienen“, erklärte Starke. Auch die übrige Ausrüstung wurde umgehend verlastet, um einsatzbereit zu sein.

Den ersten Einsatz hat das neue Fahrzeug auch schon hinter sich: Am Sportplatz brannte ein Altkleidercontainer. Dank der 3000 Liter Wasser, die das Auto mit sich führt, war das Feuer schnell gelöscht.

wos

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