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Neue Allee wächst auf Friedhof heran

Wipshausen Neue Allee wächst auf Friedhof heran

Monatelang sah es ungewohnt kahl auf dem Friedhof in Wipshausen aus, nachdem die prächtige Lindenallee im Sommer gefällt werden musste. Gestern nun wurden an gleicher Stelle 18 neue Bäume gepflanzt. „Wir hoffen, dass sie in einigen Jahren wieder so eine schöne Allee bilden, wie es die alte war“, sagt Pastor Hartmut Seelenbinder.

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Pastor Hartmut Seelenbinder, Dagmar Falkenhagen vom Kirchenvorstand und Uwe Ebeling vom gleichnamigen Gartenbauunternehmen in Abbensen pflanzen eine der jungen Linden.

Quelle: Christian Bierwagen

Edemissen-Wipshausen. Am 1. Mai vergangenen Jahres hatte ein Sturm eine der Kronen abgebrochen. Die Kirchengemeinde zog einen Fachmann hinzu, der feststellte, dass die alten Kopflinden morsch sind. Dieses Urteil bestätigte sich, als die Linden im Juni gefällt wurden. Von den 18 Linden waren 16 innen hohl. Als Grund wurde genannt, dass sich durch die besondere Schnittform oben auf dem Stamm das Regenwasser gesammelt hat. So sind die Stämme der Linden von oben nach unten gefault.

Allee war mehr als 80 Jahre alt

„Nachdem die Bäume gefällt waren, hatte sich das Bild des Friedhofes völlig verändert“, sagt der Pastor. Mindestens 80 Jahre lang hätten die Linden das Bild geprägt, wie alte Fotos beweisen. Das genaue Alter war nicht mehr feststellbar. Schnell habe festgestanden, dass Ersatz gepflanzt werden soll. „Wir haben in der Gemeinde einen Spendenaufruf gestartet. Die Resonanz war super“, sagt Dagmar Falkenhagen vom Kirchenvorstand.

Insgesamt gingen 15 Spenden von Einzelpersonen, Familien und Gruppen ein, exakt 2875,57 Euro kamen zusammen. „Das reicht für die Anschaffung der Bäume und auch das Pflanzen durch einen Fachbetrieb. Als Dankeschön planen wir, eine Steintafel mit den Namen der Spender am Eingang des Friedhofes aufzustellen“, sagt Falkenhagen. Das solle aber noch abgestimmt werden.

Entschieden habe man sich für neue Linden, die aber nicht „geköpft“ werden sollen, damit sich das Problem nicht wiederholt. „Wir haben eine spezielle Züchtung ausgewählt, die auch für städtische Alleen verwendet wird. Es heißt, diese Bäume werden nicht ganz so groß“, sagt Seelenbinder. Doch jetzt sollen sie erst einmal ordentlich wachsen, damit der Alleecharakter bald wiederhergestellt ist.

Kerstin Wosnitza

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