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Nacktschnecken-Sammler wurde für Einbrecher gehalten

Edemissen Nacktschnecken-Sammler wurde für Einbrecher gehalten

Alvesse. Eine im Nachhinein eher witzige Geschichte mit ernstem Hintergrund ereignete sich in Alvesse, als ein aufmerksamer Bürger seinen Nachbarn für einen Einbrecher hielt.

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Mit zwei Streifenwagen war die Polizei vor Ort – der vermeintliche Einbrecher war jedoch nur in seinem eigenen Garten auf der Jagd nach Nacktschnecken.

Quelle: A

Als Christian Schwalbe am Mittwoch gegen Mitternacht seinen Hund aus dem Garten ins Haus lassen wollte, wurde er stutzig: Er beobachtete, wie auf dem Nachbargrundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite jemand in verdächtiger Weise mit einer Taschenlampe herumschlich.

Schwalbe kam dies merkwürdig vor. „Für mich sah es so aus, als mache sich ein Einbrecher am Haus zu schaffen“, sagt er gegenüber der PAZ. Er habe zunächst versucht, seinen Nachbarn anzurufen, doch es sei niemand ans Telefon gegangen. „Da bin ich davon ausgegangen, dass er schon schläft, und habe die Polizei angerufen“, erinnert er sich.

Die Beamten seien sehr schnell mit zwei Streifenwagen vor Ort gewesen, berichtet Schwalbe. Sie stießen auch tatsächlich auf die verdächtige Person, die noch immer mit einer Taschenlampe auf dem genannten Grundstück unterwegs war. Es stellte sich dann jedoch schnell heraus, dass es sich nicht um einen Einbrecher handelte, sondern nur um den Nachbarn selbst. Er war zur mitternächtlichen Stunde mit der Taschenlampe auf der Suche nach Nacktschnecken, die ihm in seinem Garten zu schaffen machen.

Letztlich war nicht nur Schwalbe erleichtert, sondern auch die Polizei, die sich schon auf die Konfrontation mit einem vermeintlichen Einbrecher eingestellt hatte.

„Mein Nachbar ist mir auch nicht böse - im Gegenteil. Wir pflegen eine gute Nachbarschaft und er hat sich bedankt, dass ich so aufmerksam war“, sagt Schwalbe, der seinerseits die Polizisten für ihr schnelles und professionelles Eingreifen lobt.

Im Zusammenhang mit diesem Fall weist Polizeisprecher Peter Rathai ausdrücklich darauf hin, dass sich der Anrufer völlig korrekt verhalten hat, indem er die dunkle Gestalt nicht angesprochen, sondern gleich die Polizei alarmiert hat.

„Nur so ist es uns möglich, den Einbrecher auf frischer Tat zu erwischen. Daher die dringende Bitte: Wer eine verdächtige Person bemerkt, der möge sie nicht ansprechen und kein Licht machen, sondern die Polizei informieren. Optimal ist es, anschließend den telefonischen Kontakt zur Polizei zu halten und das weitere Verhalten der verdächtigen Person mitzuteilen“, beschreibt Sprecher Rathai das richtige Vorgehen in einer solchen Situation. Wenn diese sich dann als so harmlos herausstelle, wie in dem beschriebenen Fall, sei es umso besser.

wos

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