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Nach Großbrand: Was war mit Sirene los?

Edemissen Nach Großbrand: Was war mit Sirene los?

Das Dachgeschoss besteht nur noch aus verkohlten Trümmern, durch die geöffnete Haustür sind die verbrannten Überreste einer Treppe zu sehen, vor dem Gebäude liegt ein Haufen Schutt: Das Brandhaus an der Peiner Straße in Edemissen bietet ein Bild der Zerstörung.

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Das Dachgeschoss besteht nur noch aus verkohlten Trümmern: Das Brandhaus in Edemissen nach den Löscharbeiten.

Quelle: rb

Edemissen. Meterhoch loderten die Flammen in den Winterhimmel: Ein Raub des Feuers wurde am Mittwoch bei einem Großbrand eine Dachgeschosswohnung an der Peiner Straße in Edemissen. Der darunter liegende Raiffeisen-Markt wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen, auf dem Fußboden steht das Löschwasser in großen Lachen.

„Ich warte jetzt auf die Leute von der Versicherung, vorher kann ich hier gar nichts tun“, sagt Marktleiter Michael Ritzke gestern Nachmittag im Gespräch mit der PAZ.

Probleme hatte es mit der Alarmierung gegeben, wie Werner Drieschner, bei der Gemeinde Edemissen für den Feuerschutz zuständig, bestätigte. „Es wurde zunächst nur still über Funkmeldeempfänger alarmiert. Ein Küchenbrand, hieß es. Auch ich werde dann informiert. Ich bin sofort rausgelaufen zum benachbarten Feuerwehrgebäude, um die Tore zu öffnen, damit es schneller geht, wenn die Aktiven eintreffen“, erinnert er sich. Da habe er schon die schwarze Rauchwolke gesehen und sofort bei der Rettungsleitstelle in Braunschweig angerufen, damit Sirenenalarm ausgelöst wird.

Doch passiert sei zunächst nichts. „Ich habe die Sirene am Rathaus von Hand ausgelöst“, sagt er. Kurz danach ging sie noch einmal los, „vermutlich nach Signal von der Leitstelle“. Nichts zu hören sei aber von der neuen Sirene an der Eltzer Drift gewesen.

Auch die Alarmierung der Polizei habe nicht geklappt, das habe Drieschner selbst telefonisch erledigt.

Als gestern für Nachlöscharbeiten noch einmal alarmiert werden musste, heulte die neue Sirene, nicht aber die alte am Rathaus. „Das kann ich mir nur durch Fehler in der fernmeldetechnischen Übertragung erklären. Dagegen können wir nichts tun, das ist Sache der Leitstelle. Wir werden aber sicherheitshalber in der kommenden Woche alle unsere Sirenen überprüfen lassen“, sagt Drieschner. Der Einsatz selbst habe hervorragend geklappt. Etwa 70 Feuerwehrleute von den Wehren aus Edemissen, Wipshausen, Abbensen, Oelerse, Oedesse und Blumenhagen waren vor Ort, außerdem die Drehleiter aus Peine.

wos

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