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Mitglieder des neuen Gemeinderats trafen sich

Partnersuche in Sachfragen bestimmen Edemisser Rat Mitglieder des neuen Gemeinderats trafen sich

Gestern Abend fand die erste Sitzung des neuen Edemisser Gemeinderats der aktuellen Wahlperiode statt. Im Vergleich zur Situation nach der letzten Wahl 2011 hat sich personell nur wenig verändert, parteilich jedoch eine Menge.

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Die konstituierende Sitzung des Gemeinderats fand im Rathaus Edemissen statt.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Edemissen. Die Vertreter der Piraten und der Bürgerliste (DBL) sind nicht mehr Teil des Gemeinderats. Dafür sind die FDP mit Benedikt Schurm und die AfD mit zwei Sitzen im Rat vertreten.

Die SPD ist stärkste Kraft mit nach wie vor zwölf Sitzen, die CDU liegt knapp dahinter mit elf Sitzen im Gemeinderat. Insgesamt hat der Rat 30 Plätze, hinzu kommt der parteilose Bürgermeister Frank Bertram, der der CDU nahe steht.

Die SPD bildet eine Gruppe mit der FDP, wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Ohms erklärte. „Eine Mehrheit haben wir dadurch aber nicht. Diese werden wir uns in den entsprechenden Fällen bei Sachfragen suchen müssen“, sagte er.

Ullrich Kemmer wird weiter die CDU-Fraktion anführen, eine Bildung einer Gruppe wird es allerdings nicht geben: „Wir bleiben so wie wir sind“, so Kemmer, Gespräche wurden erst gar nicht geführt. „Wir orientieren uns an Sachfragen“, betonte er. Den Vertretern der AfD steht Kemmer erst einmal neutral gegenüber: „Es besteht zwar kein Redebedarf, unser Verhalten wird sich auch hier an einzelnen Sachfragen orientieren.“

In diesem Punkt ist die Grünen-Fraktion vollkommen anderer Meinung: „Für uns wird es grundsätzlich keine Zusammenarbeit mit der AfD geben“, so Fraktionssprecherin Elizabeth Ann Taylor und fügte hinzu: „Eine Gruppe hätte für uns keine Vorteile gehabt, wir haben einen Platz in jedem Ausschuss.“ Lose Gespräche habe es allerdings gegeben.

Eine Gruppenbildung hat Brigitte Süß (Linke) nicht geplant, wie sie erklärte. Aber sie hat sich ein Ziel gesetzt: „Die Struktur der Kindergärten in der Gemeinde muss im Rat angegangen werden. Ich spreche mich zum Beispiel klar für den Erhalt des kleinen Standorts Eddesse aus“, betonte sie.

Andreas Tute (AfD) erklärte, seine Partei sei zu einer Zusammenarbeit mit anderen Parteien im Rat bereit. Seine Ziele auf Gemeindeebene seien unter anderem die Streichung der Anliegerbeiträge beim Straßenbau sowie der Ausbau der Radwege.

jaw/dn

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