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Mit viel Lob und Applaus auf dem Sportplatz zum Erfolg

Edemissen Mit viel Lob und Applaus auf dem Sportplatz zum Erfolg

Edemissen. Der Auftakt zur neuen Sportabzeichen-Saison am Stützpunkt Edemissen fand am Donnerstag auf der Kreissportanlage Edemissen statt. Das Besondere in Edemissen: Hier sind auch immer viele Sportler mit Behinderungen am Start. Diesmal waren es fast 20 Teilnehmer und viele Unterstützer.

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Hier gilt es, den Ball möglichst weit zu werfen: In Edemissen trafen sich am Donnerstag Menschen mit und ohne Behinderung, um gemeinsam die ersten Prüfungen für das Sportabzeichen abzulegen.

Quelle: im

Mit großer Begeisterung gaben die Menschen mit Behinderung in Disziplinen wie Zielwerfen mit kleinen, 80 Gramm schweren Bällen oder Weitwurf mit dem Medizinball ihr Bestes.

Zum 13. Mal machen Behinderte und Nichtbehinderte in Edemissen gemeinsam das Sportabzeichen. Mit Ursula Vogel und Kurt Balthasar begleiten speziell ausgebildete Prüfer für sportliche Leistungen von Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen die Gruppe auch diesmal wieder über den Sportplatz.

Die Initiative zu diesem längst zur Tradition gewordenen Ereignis ging von der Integrations-Teestube Edemissen aus. Die erste Ehrung im Jahre 2002 wurde mit besonderem Stolz gefeiert. Unterstützt wird die Aktion von der Stiftung Sportabzeichen.

„Das Behindertensportabzeichen kann deutschlandweit abgelegt werden, aber dass es einen besonderen Auftakt dazu und eine extra Ehrung gibt wie in Edemissen, ist meines Wissens einmalig“, erzählt Hartwig Maasberg, Kreissportbund-Referent für das Sportabzeichen. Der Zusammenhalt und die Freude der Behinderten berührt auch die anderen Zuschauer. „Das erste Mal hatte ich Tränen in den Augen“, erinnert sich Maasberg. Jeder einzelne Sportler wird lautstark angefeuert. Nicht nur die Aktiven der Behinderten-Teestube Edemissen sind gekommen, auch viele andere Mitglieder sind dabei, um die Motivation zu steigern. Sie klatschen, jubeln und freuen sich bei jedem Erfolgserlebnis mit.

„Mir macht das Spaß“, erklärte Maik Beutemann, einer der behinderten Sportler. Er ist von Anfang an dabei und versucht, auch in diesem Jahr das Sportabzeichen wieder zu schaffen. Auch die anderen fühlen sich durch die Anfeuerungsrufe und das viele Lob sehr gut motiviert. Von Anspannung ist kaum etwas zu sehen.

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