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Mit fünf durch Zufall zur Geige gekommen

Hochbegabte in Abbensen Mit fünf durch Zufall zur Geige gekommen

Musik spielt im Leben der zehnjährigen Sarah Köster die erste Geige: Die junge Abbenserin hat mit ihrer Violine jetzt zum zweiten Mal einen ersten Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Außerdem hat sie es ans Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter in Hannover geschafft.

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Die zehnjährige Sarah Köster mit ihrer Geige im Musikzimmer ihres Elternhauses in Abbensen.

Quelle: wos

Edemissen-Abbensen. Wenn Sarah Köster im Musikzimmer ihres Elternhauses zu ihrer Geige greift und spielt, scheint sie in eine andere Welt zu gleiten. Die zehnjährige Gesamtschülerin liebt die Musik, das ist deutlich zu spüren, und sie verbringt viel Zeit mit ihrem Hobby. Der Erfolg bleibt nicht aus: Gerade hat die junge Abbenserin zum zweiten Mal nach 2007 einen ersten Preis bei „Jugend musiziert“ gewonnen. Sie wurde sogar zum Landeswettbewerb weitergeleitet. „Das ist schon was“, sagt ihre Mutter Bianka Köster stolz.

Dabei fing alles ganz harmlos an. „Sarah war fünfeinhalb Jahre alt, als wir eigentlich ein Instrument für ihren älteren Bruder suchten. Sarah stieß dabei auf eine Geige und fand sofort Gefallen an dem Instrument. Sie bekam Unterricht bei der Kreismusikschule. „Wir dachten erst, das ist nur so eine Phase, aber Sarah ist am Ball geblieben“, sagt Bianka Köster.

Beide Elternteile sind selbst professionelle Musiker und unterstützen ihre Tochter nach Kräften. Nach zweieinhalb Jahren an der Kreismusikschule wechselte Sarah zu Elisabeth Heineken, Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und der Hochschule der Künste Berlin. Seither geht es jeden Sonnabend nach Hannover zum Geigenunterricht. Darüberhinaus wird jeden Tag zu Hause geübt.

Seit einen Dreivierteljahr ist die Fünftklässlerin außerdem Schülerin des Instituts zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Dafür musste sie einen Aufnahmetest machen. „Ich war aufgeregter als Sarah und blieb deswegen draußen“, sagt die Mutter.

„Der Test bestand aus zwei Teilen“, sagt Sarah. „Erst musste ich auf der Geige vorspielen. Danach hat man mir Intervalle auf dem Klavier vorgespielt, die ich erkennen musste. Außerdem sollte ich Rhythmen nachklatschen.“ Für Sarah kein Problem – sie wurde genommen.

Julia-Christina Klemm und Kerstin Wosnitza

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