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Mehrere Dörfer machen gemeinsame Sache

Vorstoß zur Nahverkehrs-Problematik Mehrere Dörfer machen gemeinsame Sache

Viel unnütze Autopendelei entsteht, weil der nächste Großraumbahnhof nicht immer der günstigste ist, um zum Ziel zu kommen. Beispiel: Von Dedenhausen aus fährt man günstig nach Hannover, von Meinersen/Ohof hingegen nach Wolfsburg. Die in der Nähe dieser Bahnhöfe liegenden Ortschaften haben nun die Initiative ergriffen, um auf diesen Missstand hinzuweisen und ihm abzuhelfen.

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Vom Großraumbahnhof in Dedenhausen kommt man günstig nach Hannover.

Quelle: oh

Kreis Peine. Gemeinsame Sache machen Eickenrode, Wehnsen, Plockhorst, Dedenhausen, Eltze und Meinersen über die Kreisgrenze hinweg: Sie haben sich zusammengetan, um auf die Nahverkehrs-Problematik, die alle gleichermaßen betrifft, aufmerksam zu machen und Verbesserungen anzustreben. Dazu wurde eine gemeinsame Erklärung verfasst, in der es um die Tarifstruktur bei der Bahn geht.

„Viele Bürger sind Berufspendler in die Oberzentren Hannover oder Wolfsburg und fahren häufig mit dem Zug“, heißt es dort. Sie nutzen die Bahnhöfe Dedenhausen (Richtung Hannover) und Meinersen/Ohof (Richtung Wolfsburg). Es liegen zwar nur rund sechs Kilometer zwischen den beiden Stationen, doch gehören sie unterschiedlichen Großraum-Regionen an. Die Preisunterschiede der Fahrkarten außerhalb der jeweiligen Region sind so deutlich, dass die Bürger mit dem Auto zwischen ihrem Wohnort und dem preisgünstigeren Abfahrtsort pendeln.

„So entsteht viel unnützen Pendlerverkehr“, moniert Uwe Thiesing, Ortsbürgermeister von Wehnsen, und der Bürgermeister von Meinersen, Thomas Spanutz, ergänzt: „Das lobenswerte Umweltverhalten der Bahnpendler wird durch die Autopendelei konterkariert.“ Zudem werden die Kreisstraßen belastet und die Anlieger leiden unter dem Lärm.

„Unsere Erklärung wurde an alle Gemeinden, Landkreise, Landräte, Verkehrsausschüsse und -gesellschaften sowie das Niedersächsische Ministerium für Verkehr versandt. Es heißt immer wieder, dass Gelder und Planstellen bereit gestellt werden, damit die Umweltbelastung und Verkehrsdichte reduziert wird. Gerade unsere Situation zeigt, wie einfach es sein kann“, sagt Jens Reupke, der die Gruppe Versorgung und Verkehr der Wehnsen-Eickenrode-Plockhorst (WEG) AG koordiniert.

Eine erste Reaktion gab es von der Region Hannover. Regionsrat Ulf-Birger Franz signalisierte schriftlich, dass an dem Thema gearbeitet werde. Angestrebt seien Übergangstarife zwischen den Verkehrsgebieten, bislang ließen sich diese allerdings nicht realisieren. Weitere Ansätze seien im Gespräch und man verfolge die Sache weiter, so Franz.

Von Kerstin Wosnitza

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