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Magerrasen-Biotop wird wieder gepflegt

Wipshausen: Schüler packten mit an Magerrasen-Biotop wird wieder gepflegt

Hinter dem alten Bahnhof in Wipshausen befindet sich ein Biotop, das seltenen Pflanzen und Tieren wertvollen Lebensraum bietet. Dies zu erhalten erfordert einigen Aufwand, den Natur-Kenner Harro Henke nicht müde wird, zu betreiben. Der Lohn: Immer wieder erlebt er dort naturkundliche Überraschungen (PAZ berichtete).

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Der unerwünschte Bewuchs hatte ein beachtliches Ausmaß angenommen. Mit Freischneidern wurde ihm zu Leibe gerückt, die Schüler trugen das Schnittgut für die Abfuhr zusammen.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Wipshausen. Für Laien sieht die Fläche unscheinbar aus, doch für Natur-Kenner ist sie ein kleines Paradies: Es handelt sich um einen sogenannten Magerrasen, der sich an nährstoffarmen Standorten bildet.

Seit vielen Jahren kümmert Henke sich mit tatkräftiger Unterstützung von Edemisser Realschülern darum, dass das Magerrasen-Areal nicht von unerwünschten Pflanzen wie Birken überwuchert wird. Wegen eines Besitzerwechsels musste er eine rund dreijährige Pflege-Zwangspause einlegen, doch in diesem Jahr kann es weitergehen.

Wegen der Unterbrechung ist besonders viel zu tun. Deshalb gab es willkommene Unterstützung der Biotopschutz-Gruppe des BUND Braunschweig, in der Henke selbst aktiv ist. „Nur mit den Schülern wäre es in diesem Jahr nicht mehr gegangen“, so die Einschätzung von Henke.

„Die Biotopschutz-Gruppe hat mit Freischneidern und Motorsägen wichtige Vorarbeit geleistet, so dass ich jetzt mit den Schülern die weniger schweren und gefährlichen Arbeiten erledigen kann,“ sagte Henke am Montag, als er mit elf Neunt- und Zehntklässlern dort beschäftigt war.

Die Jungen und Mädchen waren trotz Minus-Temperaturen überwiegend mit dem Fahrrad nach Wipshausen gekommen und eifrig dabei, abgeschnittene Äste und kleine Baumstämme auf große Haufen zu werden. Für die Abfuhr sorgen dann die Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetriebe des Landkreises Peine A+B.

wos

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