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Madeleine Linke wanderte 3000 Kilometer durch Neuseeland

Wipshausen Madeleine Linke wanderte 3000 Kilometer durch Neuseeland

Wipshausen. Traumhafte Palmenstrände, tropische Wälder und hüfthoher Schnee: Es gibt fast nichts, was Madeleine Linke auf ihrer Wanderung durch Neuseeland nicht gesehen hat. 3000 Kilometer lief die Wipshäuserin auf dem Langstrecken-Trail "Te Araroa" von Norden nach Süden.

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Auf ihrer Wanderung sah Madeleine Linke traumhafte Strände - aber auch hüfthohen Schnee.

Quelle: oh

Zu Hause ist Madeleine Linke in Wipshausen, doch nach dem Abitur im vergangenen Jahr zog es sie in die Welt hinaus. Sie nutzte das Programm „Work and Travel“, um ans andere Ende der Welt zu gelangen. Ziel ihrer Träume war Neuseeland. Rund ein Jahr lang war sie dort. Höhepunkt des Aufenthalts war eine Wanderung der besonderen Art, die die junge Frau ganz sicher ihr Leben lang nicht vergessen wird.

„Te Araroa“ heißt der so genannte Trail längs durch Neuseeland. „Das ist ein Begriff aus der Sprache der Ureinwohner und heißt übersetzt ‚Der lange Weg‘“, erklärt die 19-Jährige, die bisher der jüngste Mensch ist, der diesen Trail komplett gelaufen ist.

Wandern ist ihr Hobby, und so entstand der Wunsch nach der Extrem-Tour. „Zu Fuß sieht man einfach am meisten, und man hat viele interessante Begegnungen“, beschreibt die junge Frau den Reiz des Wanderns. Als Vorbereitung ist sie immer wieder mit gepacktem Rucksack rund um Wipshausen unterwegs gewesen. „Da haben die Leute schon komisch geguckt“, sagt sie und lacht.

Fünfeinhalb Monate war sie insgesamt zu Fuß in Neuseeland unterwegs. „Schnell lernt man, dass das Gewicht alles ist“, sagt sie. Den Rucksack so leicht wie möglich zu halten, bedeutet Verzicht. „Ich hatte nur ein Outfit dabei. Alle sechs bis zehn Tage habe ich geduscht und die Klamotten gewaschen“, sagt die Globetrotterin.

Auch der Proviant für mehrere Tage musste mitgenommen werden. „Ich habe mich überwiegend von Instand-Nudeln, Cornflakes mit Milchpulver und Nüssen beziehungsweise Studentenfutter ernährt“, erinnert sich Madeleine. Zum Glück gibt es auf Neuseeland überall ausreichend Trinkwasser, so dass Wasser nicht mitgeschleppt werden musste.

Am zweiten Tag ihrer Tour lernte Madeleine die Engländerin Philippa kennen, mit der sie dann die gesamte Zeit gemeinsam gewandert ist. Etwa 25 Kilometer am Tag legten die beiden Frauen zurück. „Anfangs sind wir hauptsächlich an Stränden entlang gegangen, da waren 30 Kilometer und mehr drin. Dafür haben wir im Gebirge dann nur 15 Kilometer täglich geschafft“, sagt Madeleine.

Einmal waren sie zwei Tage eingeschneit, und die Füße seien vom Durchqueren von Wasserläufen eigentlich immer nass gewesen. Gefährliche Tiere gibt es in Neuseeland nicht, nur der innere Schweinehund wurde zwischenzeitlich zu einer echten Bedrohung. „Ohne Philippa, die mich immer wieder aufgemuntert und getröstet hat, hätte ich die Strapazen sicher nicht ausgehalten“, ist sich Madeleine sicher. Denn was sich im Nachhinein beim Erzählen so abenteuerlich und romantisch anhört, sei eine kaum vorstellbare Anstrengung gewesen. „Ebenso unvorstellbar ist aber auch das Gefühl, das uns überkam, als wir in Bluff ganz im Süden von Neuseeland angekommen waren und wussten: Wir haben es tatsächlich geschafft“, blickt Madeleine zurück.

wos

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