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Langgehegter Wunsch ging in Erfüllung: Das Ehrenmal in Wehnsen wurde saniert

Edemissen Langgehegter Wunsch ging in Erfüllung: Das Ehrenmal in Wehnsen wurde saniert

Wehnsen. Das Ehrenmal auf dem Dorfplatz in Wehnsen erstrahlt rechtzeitig zum morgigen Volkstrauertag in neuem Glanz. Möglich gemacht haben das unter anderem die Wehnser selbst, die fleißig Hand angelegt haben. Aber es gab auch finanzielle Unterstützung.

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Ortsbürgermeister Arthur Mohwinkel (v.r.), Dominikus Penners und der Bürgermeister der Gemeinde Edemissen Frank Bertram mit einigen der Bürger, die sich für das Ehrenmal engagiert haben.

Gestern wurde die frisch restaurierte Gedenkstätte an der Straße Unter den Eichen offiziell eingeweiht.

Schon lange bestand der Wunsch, das in die Jahre gekommene Ehrenmal zu sanieren. Doch so etwas ist nicht ganz billig. Nun hat sich ein Weg gefunden: Die Kreissparkasse Peine hat 1700 Euro aus dem Erlös der Lotterie „Sparen und Gewinnen“ zur Verfügung gestellt, von der Gemeinde Edemissen kommen 2400 Euro aus dem Sondertopf für die Grünflächenpflege, voraussichtlich 400 Euro schießt das Amt für Denkmalschutz zu. Und um die Kosten möglichst gering zu halten, haben etliche Wehnser ehrenamtlich mitgearbeitet.

„Wir freuen uns sehr, dass das Ehrenmal gerade in diesem Jahr saniert werden konnte. Der Erste Weltkrieg hat vor 100 Jahren begonnen, der zweite vor 75 Jahren. An beide erinnern die Inschriften, die nun erneuert wurden“, sagte Ortsbürgermeister Arthur Mohwinkel.

„Wir haben dieses Projekt gern unterstützt, denn Ehrenmäler erzählen aus der Geschichte und sind unbedingt erhaltenswert. Wenn sich die Bürger dafür engagieren, so wie hier in Wehnsen, ist es besonders schön“, sagte Dominikus Penners, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse, die nach seinen Worten gern solche Vorhaben im Geschäftsgebiet fördert. „Der Dank gebührt aber den Kunden, die dies durch die Teilnahme an der Lotterie möglich machen“, sagte er.

Der Obelisk, der das Zentrum des Ehrenmals bildet, stammt aus dem Jahr 1921 und wurde zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er mit drei Steinplatten ergänzt. Zu lesen sind die Namen der in den Kriegen gefallenen Wehnser Soldaten. Die Eichen, die das Areal begrenzen, wurden 1955 von Schülern gepflanzt.

Verwitterte Teile des Steins wurden saniert und der Zaun rund um das Ehrenmal sowie die Bepflanzung erneuert. Die Veränderung wurde anhand von Bildern deutlich, die Mohwinkel vorbereitet hatte und die das Areal vor der Sanierung zeigen.

wos

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