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Kreis will IGS für Edemissen beantragen

Edemissen Kreis will IGS für Edemissen beantragen

Peine. Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Peine wird in seiner Sitzung unter anderem darüber beraten, ob ein Antrag an die Landesschulbehörde für die Genehmigung der Einrichtung einer eigenständigen Integrierten Gesamtschule (IGS) gestellt werden soll.

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Im Schulzentrum in Edemissen soll eine Integrierte Gesamtschule entstehen.

Quelle: Reinhard Bartels

Das Gremium kommt am Donnerstag ab 16.30 Uhr in der Mensa des Gymnasiums am Silberkamp zusammen. Schon zum Schuljahr 2016/17 - also in einem Jahr - soll laut Beschlussvorlage in Edemissen eine IGS eingerichtet werden.

Zum Hintergrund: Der Wunsch, die Real- und die Hauptschule in Edemissen auslaufen zu lassen und stattdessen eine dreizügige IGS mit vollgebundenem Ganztagsbetrieb einzurichten, steht schon lange im Raum. Es herrscht in dieser Frage große Einigkeit: Die Verwaltung, alle politischen Parteien und auch die Elternvertreter und Schulleitungen unterstützen das Vorhaben (PAZ berichtete).

Die Bedarfsermittlung unter Berücksichtigung des Elternwillens der letzten drei Jahre hat ergeben, dass die für die Einrichtung einer Gesamtschule geforderte Dreizügigkeit für die nächsten zehn Jahre gewährleistet ist. Auch die Raumsituation wird bedacht: Der Schulstandort in Edemissen bietet 30 allgemeine- und 29 Fachunterrichtsräume. Das ist für eine dreizügige Gesamtschule mit den Jahrgängen fünf bis zehn ausreichend. Bauliche Erweiterungen sind nicht nötig. Das Einzugsgebiet der neuen IGS soll neben der Gemeinde Edemissen auch Stederdorf, Wendesse, die Stadt Peine und Neubrück inklusive Ersehof umfassen.

Bedenken gegen eine IGS in Edemissen gibt es allerdings seitens der IGS Peine-Vöhrum. Dort wird ein Rückgang der Schülerzahlen an den beiden bestehenden Gesamtschulen - also auch dieser in Lengede - befürchtet. „Würden nun durch Veränderung der Einzugsgebiete Schülerströme so gelenkt, dass die Zügigkeit der IGS Peine-Vöhrum und der IGS Lengede sinken, würde das eine erhebliche Beeinträchtigung der Voraussetzung der Arbeit dieser beiden Schulen bedeuten“, heißt es in einem Schreiben an Landrat Franz Einhaus. Man könne künftig das große und differenzierte Angebot nicht mehr aufrecht erhalten, wird befürchtet.

tk/wos

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