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Köchin reicht ihren Löffel weiter

Edemissen Köchin reicht ihren Löffel weiter

Edemissen. Kartoffelpuffer mit Apfelmus - das ist die Leibspeise der Kinder bei den Zeltlagern der Gemeindejugendpflege. Doch seit diesem Jahr schmecken sie vielleicht ein ganz klein wenig anders als sonst. Denn Kochfrau Edith Poersch, Mutter von Gemeindejugendpfleger Ralf Poersch, hat in diesem Jahr den Kochlöffel in jüngere Hände abgegeben.

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Die „Löffelübergabe“ (von links): Die neue Jugendpflege-Köchin, Karin Erich, mit ihrer Vorgängerin, Edith Poersch, sowie Evi Wehly und Patricia Lahmann.

Quelle: taw

„Ich hätte gern weitergemacht, aber meine Gesundheit lässt es leider einfach nicht mehr zu“, erklärt sie unumwunden. Über 30 Jahre war sie dabei, hat Kartoffeln geschält, Nudeln gekocht und abgewaschen, was das Zeug hält. „Ich bin immer morgens gekommen und nach dem Essen, wenn alles wieder aufgeräumt war, nach Hause gefahren.“

So ging es in jedem Sommer zwei Wochen lang, denn im Naturfreundehaus in Oelheim finden immer zwei Zeltlager statt. Jeweils warteten etwa 50 hungrige Kinder und Betreuer auf ein leckeres, warmes Mahl. Bei solch großen Mengen hieß es auch schon mal, früh aufstehen für Edith Poersch, die das aber stets gern gemacht habe. „Zuhause koche ich auch mit Leidenschaft.“

Sogar auf dem Zeltplatz in Eltze hat sie gekocht. Einmal sogar für 122 Personen. Und immer das, was Kinder gern mögen: Schnitzel oder Nudeln mit Bolognesesauce. „Und wer einmal etwas nicht mochte, der konnte sich gern ein Brot schmieren. Satt sind bis jetzt alle geworden.“ Dabei waren die besten Kochkünste nicht immer gefragt. „Kinder mögen überall Ketchup dazu“, denkt Poersch zurück. Aber übel genommen hat sie das niemandem.

Ein bisschen bleiben Poersch und ihr geschätztes Wissen der Gemeindejugendpflege auch weiterhin erhalten, denn ihre Nachfolgerin ist ihre Tochter Karin Erich, der Poersch viele Tipps mit auf den Weg gegeben hat. Auch die zahlreichen Kinder und Ehrenamtlichen denken gern an das wohlschmeckende Essen „ihrer“ Kochfrau zurück. Aus diesem Grund bedankten sie sich im Rahmen des diesjährigen Zeltlagers mit einem großen Blumenstrauß.

taw

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