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Kita Plockhorst: Gestohlene Bäume wurden von großzügigen Spendern ersetzt

Edemissen-Plockhorst Kita Plockhorst: Gestohlene Bäume wurden von großzügigen Spendern ersetzt

Plockhorst . Empörung herrschte vor kurzem in Plockhorst: Von Kindern der Tagesstätte Mullewapp gepflanzte Bäume waren ausgegraben und gestohlen worden. Ein kleiner Trost: Zwei großzügige Spender sorgten jetzt für Ersatz, so dass neue Bäume gesetzt werden konnten.

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Marc Trossen misst mit einem seiner kleine Helfer einen Bindfaden ab. chi/3

Quelle: chi

Im vergangenen Herbst behandelte wurde in der Kita Mullewapp das Thema „Regenwald“ behandelt. Passend dazu wurde beim Projekt „Plant-for-the planet“ von Felix Fingbeiner mitgemacht. Dazu spendeten Eltern Bäume, die von den Kindern zum Schutz vor der Klimaerwärmung gepflanzt wurden.

„Wir waren kurz vor Ostern hier und haben uns die blühenden Bäume angesehen. Die Kinder waren so glücklich, und jedes von ihnen schaute sich seinen Baum an“, berichtete die Kita-Leiterin Angelika Ebeling.

Doch dann der Schock: Bei einem „privaten“ Besuch der Bäume stellte ein Kita-Kind fest, dass vier von ihnen gestohlen wurden: ein Pflaumenbaum, ein Kirschbaum, ein Birnbaum und eine Eiche. Die Enttäuschung der Kinder und auch der Eltern war riesengroß.

Nachdem über das Verschwinden der Pflanzen in der PAZ berichtet wurde, nahmen Peter Brasch aus Klein Solschen, und Marc Trossen aus Plockhorst Kontakt zur Tagesstätte auf und erklärten sich bereit, neue Bäume zu spenden.

„Als ich den Artikel in der PAZ gelesen habe, rief ich gleich die Kindertagesstätte an. Ich habe drei Ahornbäume, eine Buche, einen Feldahorn, eine Esche und eine Eberesche mitgebracht“, sagte Brasch.

Gemeinsam mit den Kindern haben er und Trossen am vergangenen Freitag die neuen Bäume in die Erde gebracht. Mit allen möglichen Werkzeugen wie Schaufel, Spaten, Hammer und Bindfaden ging es an die Arbeit, und jeder half fleißig mit. Nach etwa 45 Minuten waren alle neuen Bäumchen eingepflanzt und mussten nur noch gegossen werden, was die Kinder mit großer Freude getan haben.

„Jetzt hat zwar nicht jeder, den Baum, den er vorher hatte, aber trotzdem sind alle glücklich“ freut sich Ebeling. „Und der Birnbaum, der einst speziell für unser zukünftiges Projekt zu der Ballade ‚Der Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand…‘ gepflanzt wurde, ist jetzt eben ein Apfelbaum“, ergänzte sie.

Zum Ende des arbeitsreichen Vormittags übergaben die Kinder den beiden Spendern eine selbstgebastelte Dankeskarte und sangen für sie ein Abschlusslied.

chi

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