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Kinder probierten Mittelalter-Spiele

Edemissen Kinder probierten Mittelalter-Spiele

Edemissen. Es kracht und knallt bei den mittelalterlichen Spielen am Zehntspeicher, dabei findet hier bloß eine Aktion im Osterferien-Programm statt. Wie in raueren Zeiten fliegen beim Moberle-Spiel die Hölzer nur so in der Luft herum.

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Beim Moberle-Spiel musste ein lose aufliegendes Holzstück mit Kraft in die Luft katapultiert werden.

Quelle: sz

Insgesamt 15 Kinder hatten sich für die Aktion „Mittelalter in Edemissen“ angemeldet. Jugendpfleger Ralf Poersch, Ortsheimatpfleger Joachim Liehr und ehrenamtliche Helfer hatten sich das dreistündige Programm ausgedacht. Liehr und Reinhard Bartels vom Heimatverein erläuterten den Mädchen und Jungen dabei die Geschichte des Zehntspeichers und der Ausstellungsstücke.

Weil die Resonanz auf das erste Ferienprogramm-Angebot im Zehntspeicher so groß war, wollen Jugend- und Heimatpflege auch in den Sommerferien Edemisser Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren aufbereiten. „Da könnte es um Themen wie Ernte oder altes Handwerk gehen“, überlegt Poersch. „Oder wir machen Rollenspiele mit zeitgemäßen Kostümen.“

Wie anstrengend es war, die Abgaben der Bauern an den Gografen in den Speicher zu schaffen, konnten die Kinder am eigenen Leib erfahren. An der Winde von 1866, mit der früher schwere Getreidesäcke auf den Dachboden gezogen wurden, legten sich die Kinder mächtig ins Zeug. Später wurde es etwas ruhiger, als die Mädchen und Jungen eine Gerichtsverhandlung nachspielten.

Erwachsene und Kinder entspannten sich im Mittelalter von der schweren Arbeit beim Hufeisenwerfen, Reifenspringen oder Murmelspielen. Frida Niessink und Johan Frederik Giere hatten schon in der Schule davon gehört. „Aber ich habe auch ein Bild gesehen, wie der Dreck einfach an der Straße entlanglief“, berichtet Johan. Wirklich mit den Menschen des Mittelalters tauschen will am Abend niemand. „Ich würde es höchstens mal ausprobieren wollen“, meint Leyla Miran vorsichtig. Auch Jacqueline Güntzel (11) wünscht sich nicht zurück: „Es gab noch keine elektronischen Sachen. Ich würde am meisten mein Handy vermissen.“

sz

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