Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Kiesabbau Wipshausen: Grüne bekräftigen Standpunkt

Edemissen Kiesabbau Wipshausen: Grüne bekräftigen Standpunkt

Peine/Wipshausen. Die Kreistagsfraktion der Grünen sieht keinen Handlungsbedarf in Sachen Kiesabbau Wipshausen. Das macht sie in einer Presseerklärung deutlich, die die Redaktion der PAZ gestern Nachmittag erreicht hat.

Voriger Artikel
Cantorei tritt in Nienburg und Ilsede auf
Nächster Artikel
Peiner Polizei klärt bundesweite Serie von Fahrraddiebstählen auf

Ein heftiger Streit ist in der Frage um den weiteren Kiesabbau in Wipshausen entbrannt.

Quelle: A

„Alle Argumente sind seit Jahren auf allen Ebenen diskutiert und abgewogen worden. Die gewünschte Erweiterungsfläche ist als Vorranggebiet Natur und Landschaft ausgewiesen und als Verbleib einer Landverbindung für die Grünlandbereiche zwingend erforderlich“, bekräftigt Heiko Sachtleben, Kreistagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, die Position.

Bereits 2005 sei nach Probebohrungen sehr deutlich gemacht worden, dass für die westliche Erweiterung der Kiesabbaufläche in Wipshausen, die jetzt der Firma Papenburg gehört, keine Genehmigung zu erwarten sei. Die derzeit von CDU und FDP geführte Landesregierung habe sich im Aufstellungsverfahren für das Landesraumordnungsprogramm 2010 dieser Meinung angeschlossen.

„Sowohl das Regionale Raumordnungsprogramm als auch der Landschaftsrahmen des Landkreises (Planfeststellungsverfahren 1997) sieht hier ein Vorranggebiet Natur und Landschaft vor. Das Urteil des Verwaltungsgerichts in Braunschweig unterstreicht ausdrücklich die Auffassung aller fachlichen Beschlüsse“, heißt es in der Erklärung.

Im Landschaftsrahmenplan des Landkreises Peine werde sogar festgestellt, dass der infrage stehende Bereich die Voraussetzungen zur Ausweisung als Naturschutzgebiet erfülle. Zum Schutz dieses Bereichs wird es nach Auffassung der Grünen nun wirklich erforderlich, hier ein entsprechendes Verfahren einzuleiten.

„Das Unternehmen Papenburg hat bekanntermaßen bereits die Kiesabbaustätte in Harvesse übernommen und dort Pläne zur Erweiterung. Diese stehen nach unserer Kenntnis nicht im Widerspruch zum Regionalen Raumordnungsprogramm. Die Befürchtungen der Gewerkschaft von drohender Arbeitslosigkeit laufen ins Leere und sind wohl nur als Hilfsargument für einseitige Unterstützung des Unternehmers Papenburg zu werten. Für uns hat eindeutig die Natur hier Vorrang, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sollte hier auch ihrem Namen gerecht werden und sich für Umwelt- und Naturschutz einsetzen“, sagt Sachtleben.

wos

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung