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Kiesabbau: Nabu lädt zum Runden Tisch ein

Edemissen Kiesabbau: Nabu lädt zum Runden Tisch ein

Wipshausen. Zu einem nicht öffentlichen Runden Tisch zum Thema „Bodenabbau und Naturschutz“ lädt der Kreisverband Peine des Naturschutzbundes (Nabu) am kommenden Dienstag, 16. Dezember, ein.

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Um die geplante Kiesabbau-Erweiterungsfläche bei Wipshausen geht es beim "Runden Tisch".

Quelle: im

Hintergrund: In den vergangenen Wochen ist in der Öffentlichkeit intensiv über Rohstoffgewinnung, Raumordnung und Naturschutz diskutiert worden.

Auslöser dafür sind die Pläne der Firma Papenburg, ein Kiesabbaugebiet bei Wipshausen auszuweiten. Die betroffene Fläche liegt in einem Bereich, der zu einem sogenannten „Vorranggebiet für Natur und Landschaft“ gehört. Zugleich handelt es sich aber auch um ein Rohstoffsicherungsgebiet Erster Ordnung, also um eine Lagerstätte von besonderer volkswirtschaftlicher Bedeutung, wie der Einladung zu entnehmen ist.

Beim „Runden Tisches Bodenabbau und Naturschutz“ ist eine Diskussion geplant, in der es um den aktuellen Stand des Vorhabens, aber auch um das Bemühen zur Sicherung der Arbeitsplätze am Standort Wipshausen und um die naturschutzfachliche Kompensationsplanung der Firma Papenburg geht, schreibt Nabu-Vorsitzender Uwe Schmidt.

Nach der Begrüßung durch Schmidt wird der Betriebsleiter des Kieswerks in Wipshausen, Norbert Naase, das Vorhaben vorstellen und Erläuterungen zum aktuellen Verfahrensstand geben.

Der unabhängige Umweltplaner Dr. Reiner Theunert erläutert die naturräumliche Entwicklung im Vorhabengebiet von 1989 bis 2014 und Nico Stiller vom Büro IHU-Stendal stellt die Kompensationsplanung zur Sicherung und Entwicklung der Funktionen von Natur und Landschaft in dem betreffenden Gebiet vor.

Abschließend ist eine offene Diskussion und ein Meinungsaustausch geplant. „Das Ziel soll sein, eine Perspektive zur Zusammenarbeit aller Beteiligten zu entwickeln“ sagt Schmidt.

Eingeladen sind Vertreter des Landkreises, der Kreistagsfraktionen aller Parteien, diverser Naturschutzorganisationen und weitere Fachleute.

wos

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